AT-Alert an Bevölkerung

"Bleiben Sie zu Hause" – Schnee-Alarm in Österreich

Heftige Schneefälle sorgen in Österreich für massive Verkehrsprobleme und Stromausfälle. Behörden warnen jetzt vor unnötigen Fahrten.
20.02.2026, 08:53
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Der Winter hat Österreich fest im Griff! Der Freitag beginnt verbreitet mit dichten Wolken und mit Schneefall meist bis in tiefe Lagen. Primär von der Koralpe über die Südsteiermark bis ins Südburgenland kommen in der ersten Tageshälfte noch nennenswerte Mengen an sehr nassem Neuschnee zusammen, dort besteht Schneebruchgefahr!

Bis Mittag klingt der Schneefall aber von Norden her ab und es beginnt aufzulockern, am längsten trüb bleibt es vom Bregenzerwald bis ins Salzkammergut sowie im Südosten. Abseits davon stellt sich ein zunehmend freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein, in Osttirol und Oberkärnten dominiert bei lebhaftem Nordföhn der Sonnenschein. Auch im Osten weht der Nordwestwind lebhaft, im Südosten gebietsweise auch kräftig.

Verkehrs-Chaos, Stromausfälle

Intensive Schneefälle führten vor allem in der Ost- und Südsteiermark zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen. Zahlreiche Bäume hielten der Schneelast nicht stand, stürzten um und blockierten Straßen. Mittlerweile wurde ein "AT-Alert" wurde an die Bevölkerung geschickt.

Betroffen sind insbesondere die Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark, Leibnitz, Deutschlandsberg, Weiz sowie Graz-Umgebung Süd. Dort kam es neben erheblichen Problemen im Straßenverkehr auch zu Stromausfällen.

Im Video: Totales Schnee-Chaos in Österreich

Die Bevölkerung wird dringend ersucht, in den genannten Regionen unnötige Autofahrten zu vermeiden und wenn möglich "zu Hause zu bleiben". Zudem wird davor gewarnt, Wälder und Parkanlagen zu betreten. Aufgrund der enormen Schneelast besteht akute Gefahr durch Schneebruch und herabfallende Äste.

Der Ausblick

Am Samstag regnet es an der Alpennordseite zeitweise, die Schneefallgrenze steigt in der Westhälfte auf über 1.000 Meter an. Im Osten sowie in Osttirol und Oberkärnten ziehen ab dem Vormittag Schauer durch, im Mühlviertel fällt bis auf etwa 600 Meter Schnee. Anfangs besteht im westlichen Donauraum und im Nordosten lokale Glättegefahr durch gefrierenden Regen. Trocken und zeitweise sonnig bleibt es am ehesten vom Klagenfurter Becken bis ins Südburgenland. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Donauraum lebhaft aus westlichen Richtungen.

Der Sonntag bringt im Bergland und im Osten dichte Wolken, dazu fällt an der Alpennordseite zeitweise Regen. Im östlichen Flachland und im Donauraum ziehen ein paar Schauer durch, zwischendurch sind aber auch trockene Abschnitte zu erwarten. Im Südosten verläuft der Tag hingegen trocken und sonnig aufgelockert. Der Wind weht weiterhin schwach bis mäßig, nördlich der Alpen lebhaft aus West.

Am Montag ziehen im Bergland und im Norden dichte Wolken durch, zeitweise fällt daraus Regen. Im Tagesverlauf trocknet es allmählich ab und die Wolken machen etwas der Sonne Platz. Länger trüb und nass bleibt es in den östlichen Nordalpen. Im Südosten überwiegt hingegen ganztags der freundliche Mix aus Sonne und Wolken. Der Wind weht schwach bis mäßig, nördlich der Alpen lebhaft aus West.

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