Wien steht schon wieder Kopf – denn der "Eurovision Song Contest" kommt 2026 in die Stadthalle! Vom 12. bis 16. Mai feiert der Musikwettbewerb sein 70. Jubiläum, und Österreich wird einmal mehr in den Ausnahmezustand kippen.
Doch bevor das große "ESC"-Finale am Samstag startet, stellen sich Fans jedes Jahr dieselbe Frage: Warum singt eigentlich nicht jedes Land in der eigenen Sprache?
Während wir heuer mit Cosmós "Tanzschein" einen Song auf Deutsch zum Wettbewerb schicken, singen die meisten Teilnehmer beim "ESC" englischsprachige Lieder – auch wenn 2026 zur Abwechslung mal auffällig viele Länder in ihrer Landessprache antreten, ist das absolut nicht immer so.
Früher mussten die Beiträge beim Musik-Wettbewerb aber tatsächlich in eigener Sprache sein – diese Regel wurde 1966 eingeführt, nachdem Schweden zuvor unerwartet auf Englisch gesungen hatte.
Danach wurde die Regel mehrfach geändert: Von 1973 bis 1977 war sie ausgesetzt – und seit 1999 ist sie komplett gefallen. Hauptgrund dafür ist, um den jeweiligen Acts mehr Anreize und Möglichkeiten zu bieten, international mit der eigenen Musik durchzustarten.
Seitdem darf jede Sprache verwendet werden – und genau das hat den "ESC" noch internationaler gemacht: Englisch, Fantasie-Sprachen oder Mischformen sind inzwischen ganz normal.