Bauernregel am 12. März

Was der Wind dieser Tage über den Frühling verrät

Der 12. März gilt im Bauernkalender als wichtiger Orientierungstag. Der Gedenktag des heiligen Gregor soll Hinweise auf das Wetter im Frühling geben.
Heute Life
12.03.2026, 15:32
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Der 12. März gilt in der Volksüberlieferung als wichtiger "Lostag" für Bauern und Gärtner. An diesem Datum wird traditionell dem Heiligen Gregor gedacht. Von 590 bis 603 war Gregor der Große ein einflussreicher Papst in Rom. Sein Gedenktag – der sogenannte Gregorstag – ist seit Jahrhunderten mit zahlreichen Bauernregeln verbunden, die Hinweise auf das Wetter im Frühling und den Beginn der Feldarbeit geben sollen.

Ein Zeichen für den Beginn der Feldarbeit

Beobachtungen von Wetter, Boden und Natur wurden über Generationen weitergegeben und in kurzen Merksprüchen festgehalten. Eine der bekanntesten Bauernregeln zum 12. März lautet:

„Gregor zeigt dem Bauern an, dass im Feld er säen kann.“

Der Spruch deutet darauf hin, dass um diese Zeit traditionell mit der Aussaat begonnen werden kann. Für Landwirte ist der Termin noch heute ein wichtiger Orientierungspunkt im Jahreslauf.

Allerdings gibt eine andere bekannte Regel zu diesem Tag einen weniger erfreulichen Ausblick:

„Weht um Gregori stark der Wind, noch 40 Tage windig sind.“

Das bedeutet, wenn es am 12. März recht windig ist, bleiben es auch die darauffolgenden 40 Tage so. Da der Wind am 13. März 2026 in Österreich meist nur schwach bis mäßig wehen soll, könnte auch der weitere Frühling vergleichsweise ruhig verlaufen.

Tradition statt exakte Wissenschaft

Bauernregeln entstanden lange, bevor es moderne Wettermodelle oder Satellitendaten gab. Landwirte beobachteten über viele Jahre hinweg Natur und Wetter und fassten ihre Erfahrungen in einfachen Reimen zusammen. Diese Regeln spiegeln daher vor allem Erfahrungswerte und regionale Beobachtungen wider – sie sind jedoch keine verlässlichen Vorhersagen – moderne Meteorologie kann deutlich präzisere Prognosen liefern.

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