Kostüm am Steuer

Was im Auto erlaubt ist und wann eine Strafe droht

Der Fasching erreicht am Wochenende seinen Höhepunkt und viele Narren sind auch auf den Straßen unterwegs. Doch dabei gilt es einiges zu beachten.
Heute Life
12.02.2026, 14:41
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Die närrische Saison startet auf ihren Höhepunkt zu: Rund um das Faschingswochenende heißt es jetzt, rein ins Kostüm – sei es zum Kinderfasching am Nachmittag, zur Karnevalssitzung am Abend oder zum Faschingsumzug. Nicht selten geht es auch fertig verkleidet mit dem Auto zur Feier. Der Mietwagen-Anbieter Sunny Cars fasst zusammen, worauf Autofahrerinnen und Autofahrer dabei achten sollten, damit die Fahrt im Kostüm sicher bleibt.

Kostüm und Maske im Auto

Das Autofahren mit Kostüm oder Maske ist in Österreich grundsätzlich erlaubt, sofern es nicht die Fahrsicherheit beeinträchtigt. Sicht, Gehör, Bewegungsfreiheit, Reaktionsfähigkeit und die vollständige Kontrolle über das Fahrzeug müssen jederzeit gewährleistet sein. Dazu zählt auch die Fußfreiheit - es darf sich nichts im Pedal verhängen.

Musik im Auto ja, aber

Musik zur Einstimmung ist im Auto grundsätzlich erlaubt, solange sie die Fahrerin oder den Fahrer nicht ablenkt und vor allem Warnsignale wie Hupen oder Martinshorn weiterhin zuverlässig wahrnehmbar bleiben. Eine feste Dezibel-Grenze gibt es nicht, die konkrete Beeinträchtigung entscheidet. Ist die Musik zu laut, greift ein Verwarngeld von 10 Euro. Drastischere Strafen können winken, wenn die Musik Einsatzfahrzeuge übertönt oder andere gefährdet.

3.700-Euro-Strafe

Unabhängig von Kostüm oder Anlass gilt, dass Alkohol und Autofahren strikt getrennt bleiben. Schon geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen Reaktionsvermögen, Wahrnehmung und Konzentration deutlich und erhöhen das Unfallrisiko erheblich. Wer alkoholisiert unterwegs ist, riskiert daher auch hohe Bußgelder: Je nach Promillewert können die Strafen bei einer Verkehrskontrolle erheblich sein. Bereits bei einem Promillewert von 0,5 bis 0,79 kann die Verwaltungsstrafe zwischen 300 und 3.700 Euro liegen. Bei höheren Werten sind noch strengere Strafen zu erwarten, einschließlich Führerscheinentzug und Nachschulungen.

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