"Mietbüffel auf Fress-Urlaub"

Wasserbüffel bearbeiten Biotop-Schilf in Thayapark

In Laa / Thaya kämpfen aktuell 14 Wasserbüffel gegen das Schilf an: Im Hanfthaler Thayapark halten sie wertvolle Wasserstellen frei.
Victoria Carina  Frühwirth
17.05.2026, 07:00
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Tierischer Einsatz für die Natur in Laa an der Thaya: 14 Wasserbüffel grasen derzeit im gemeindeeigenen Biotop im Hanfthaler Thayapark. Ihre Mission: Sie sollen verhindern, dass wertvolle Wasserstellen durch immer mehr Schilf verschwinden.

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Büffel sorgen für freie Flächen

Das Feuchtgebiet mit freier Wasserfläche gilt als besonders wichtig, denn es bietet Lebensraum für viele spezialisierte Arten. Genau dort kommen die robusten Vierbeiner jetzt ins Spiel. Durch ihr Fressen und Suhlen entstehen wieder offene Bereiche, kleine Lacken und freie Wasserflächen.

"Dieses Feuchtgebiet mit freier Wasserfläche ist besonders wertvoll, weil es Lebensraum für viele spezialisierte Arten bietet", erklärt Vizebürgermeister Markus Thüringer (VP). Er betreut das Projekt in der Stadtgemeinde Laa gemeinsam mit dem Naturpark Leiser Berge.

Landschaftsplanung am laufenden Band

Die Tiere bleiben rund zwei Wochen in Laa. Sie sind Teil des Projekts "Wilde Weiden" des Naturparks Leiser Berge und perfekt an nasse Standorte angepasst.

Auch in den kommenden Jahren sollen die Wasserbüffel immer wieder für zwei bis drei Wochen im Einsatz sein.

Die Idee dazu gab es in Laa schon länger, heuer wurde sie erstmals umgesetzt. Die Büffel werden vom Naturpark Leiser Berge "ausgeborgt" und rund zehn Kilometer weiter nach Laa gebracht. Danach geht es für die produktiven Tiere weiter zum nächsten verschilften Ort.

Tiere werden täglich kontrolliert

Für die Stadt ist der Einsatz nicht nur praktisch, sondern auch charmant: "Man kann sagen, es handelt sich praktisch um Mietbüffel auf Fress-Urlaub. Und sie schauen dabei auch noch lieb aus", heißt es auf "Heute"-Anfrage.

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Besucher dürfen die Wasserbüffel aus der Distanz beobachten. Wichtig: Die Tiere bitte nicht füttern, nicht anlocken und nicht stören. Projektbetreuer schauen täglich nach den Vierbeinern und achten darauf, dass es ihnen im Biotop gut geht.

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