Boykott

Wegen Israel: DIESES Land pfeift wieder auf ESC

Während die Niederlande überraschend zum Eurovision Song Contest zurückkehren, schlägt Spanien den entgegengesetzten Weg ein.
Heute Entertainment
26.09.2026, 15:48
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Der ESC-Boykott könnte in die nächste Runde gehen! Spanien soll auch beim Eurovision Song Contest 2027 in Burgas fehlen. RTVE-Präsident José Pablo López kündigte an, dem Verwaltungsrat des öffentlich-rechtlichen Senders einen erneuten Rückzug vorzuschlagen.

Grund dafür ist weiterhin die Teilnahme Israels. Zwar erkennt López an, dass die EBU nach den heftigen Diskussionen der vergangenen Jahre einige Regeln verschärft habe – etwa gegen politische Einflussnahme und beim Sponsoring. Das reicht ihm allerdings nicht.

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Niederlande wieder dabei

Es sei "zutiefst schmerzhaft", dass der israelische öffentlich-rechtliche Sender weiterhin am Wettbewerb teilnehmen werde. Trotz technischer Fortschritte gebe es aus Sicht von RTVE weiterhin eine offene "ethische Frage".

Bereits 2026 hatte Spanien den ESC in Wien boykottiert und die drei Shows auch nicht übertragen. Neben Spanien blieben damals Irland, Island, Slowenien und die Niederlande fern.

Gerade Letztere haben für 2027 mittlerweile eine Kehrtwende hingelegt: Obwohl der bisher zuständige Sender AVROTROS weiterhin nicht teilnehmen will, übernimmt die Dachorganisation NPO und schickt die Niederlande doch nach Burgas.

Spanien könnte hingegen draußen bleiben. Endgültig beschlossen ist das allerdings noch nicht: Über den Vorschlag von López muss zunächst der RTVE-Verwaltungsrat entscheiden.

Sollte dieser zustimmen, würde ausgerechnet ein Mitglied der finanzstarken "Big Five" zum zweiten Mal in Folge beim ESC fehlen.

red,26.09.2026, 15:48