Erotik im Chat – schon sehr bald nicht mit Menschen, sondern mit der künstlichen Intelligenz: ChatGPT soll künftig auch schlüpfrige Gespräche anbieten! Das Feature soll ausschließlich für verifizierte Erwachsene zugänglich sein. Während die einen das für eine logische Weiterentwicklung halten, verdrehen andere nur die Augen. Ganz so leicht lassen sich die Wiener von der Technologie offenbar nicht verführen.
"Heute" hat sich in der Wiener Innenstadt umgehört, um herauszufinden, wie die neue Funktion bei den Menschen ankommt.
„Was soll das bringen?“Nicole, 37hat keine Lust auf heiße Chats mit der KI
>> Im Video: Das sagen die Wiener zum Erotik-Modus von ChatGPT
Philipp gehört zu den wenigen, die der Idee etwas abgewinnen können. Er findet sie "sehr amüsant" – Erotik darf schließlich auch mal sein.
Ganz anders sieht das Norbert. Er verzieht das Gesicht und sagt mürrisch: "Wenn einem so fad ist daheim…" Gleichzeitig warnt er vor einer Zukunft, in der Roboter immer mehr Aufgaben übernehmen: "Wir werden überhaupt bald alle gesteuert sein. Bald werden uns Roboter operieren. Das ist die Zukunft", sagt er ins "Heute"-Mikro.
Auch Nicole winkt ab: "Was soll das bringen? Ich halte von ChatGPT gar nichts."
Nikolas sieht die Gesellschaft in Gefahr: "Das führt zu psychischen Abgründen. Pornografie ist schädlich."
Eine weitere Passantin: "Beziehungen sollten zwischen Menschen stattfinden."
In Wien flirtet man offenbar lieber bei einem Achterl, aber nicht mit der KI. Denn echte Gefühle, so bekommen wir es zu hören, gibt’s nur, wenn der Wein stimmt – und nicht der Algorithmus.