Risikostufe erhöht

WHO verschärft Ebola-Alarm im Kongo auf "sehr hoch"

Die WHO erhöht die Ebola-Risikostufe im Kongo auf "sehr hoch". Es gibt fast 750 Verdachtsfälle und 82 bestätigte Infektionen.
Newsdesk Heute
23.05.2026, 16:44
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Risiko einer nationalen Ausbreitung des Ebolavirus in der Demokratischen Republik Kongo auf die höchste Stufe hochgesetzt. Für den Kongo gelte nun die Risikostufe "sehr hoch", für die Region die Stufe "hoch" und auf globaler Ebene die Stufe "niedrig", erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Laut WHO gibt es im Kongo bisher 82 bestätigte Infektionen und sieben Todesfälle. Dazu kommen 177 ungeklärte Todesfälle sowie fast 750 Verdachtsfälle. Die Provinz Ituri verzeichnet die meisten Krankheitsfälle.

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Wie der "Spiegel" berichtet, wird die Bekämpfung des Ausbruchs durch die schweren Kämpfe im Osten des Landes massiv erschwert. In der Region leben bis zu vier Millionen Binnenflüchtlinge, allein in der Provinz Ituri mehr als 920.000.

Ein Ausbruch in einem der überfüllten Flüchtlingslager wäre ein Schreckensszenario.

USA verlangen Isolation von Fußballteam

Der Ebola-Ausbruch hat auch Auswirkungen auf die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft in den USA. Washington fordert vom kongolesischen Nationalteam eine 21-tägige Isolation. Das Team trainiert derzeit in Belgien.

"Wir möchten sicherstellen, dass auf diesem Weg nichts in unsere Nähe oder in die Nähe unserer Grenzen gelangt", betonte ein US-Vertreter. Die USA nähmen die Gesundheit und Sicherheit der WM äußerst ernst.

Erschwerend kommt hinzu, dass es für den aktuellen Virusstamm keinen zugelassenen Impfstoff und keine etablierte Behandlung gibt. In Teilen der Region kontrolliert zudem die Rebellengruppe M23 das Gesundheitswesen.

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