Am Campus der University of Applied Sciences St. Pölten (USTP) läuft gerade die Wanderausstellung "Wie geht’s, Alter?". Bis zum 18. März 2026 widmet sie sich unterschiedlichen Wohnformen für ältere Menschen – von gemeinschaftlichen Modellen bis zu neuen Ideen für das Leben im Dorf.
Die offizielle Eröffnung fand am 22. Jänner statt. Begleitend zur Ausstellung wurde ein Rahmenprogramm angekündigt, das sich mit inklusivem Leben und zukunftsfähigen Wohnformen auseinandersetzt. Dazu zählen etwa Pensionisten-Wohngemeinschaften oder das Konzept des "5-Minuten-Dorfs", in dem jeder Arzt und jedes Geschäft fußläufig für ältere Menschen erreichbar ist.
Es heißt: "Um die Pflegefinanzierung nachhaltig zu entlasten, braucht es Maßnahmen, die Selbstbestimmung im Alter gezielter unterstützen. Weniger Bürokratie, flexiblere Leistungen und echte Wahlfreiheit – sowohl bei der Pflege als auch bei der Wohnform – sind dabei entscheidend."
Den Auftakt bildet die Veranstaltung "Wie geht’s Wohnen? Herausforderungen und Lösungen für inklusives Leben im ländlichen Raum" am Donnerstag, dem 29. Jänner 2026 am FH-Campus in Sankt Pölten. Die Abendveranstaltung liefert Impulse zu Barrieren und Lösungsansätzen für inklusives Wohnen und schafft in Lösungslaboren Raum für Austausch und gemeinsames Weiterdenken. Damit will sie zeigen, wie vielfältig, inspirierend und selbstbestimmt Wohnen im Alter sein kann – jenseits klassischer Pflegeheime und Einfamilienhäuser.
Die Ausstellung stammt vom "afo architekturforum oberösterreich" und zeigt historische Beispiele sowie aktuelle Projekte zum Thema Wohnen im Alter. Die Schau ist Teil der Veranstaltungsreihe "campus.erleben", mit der die Hochschule ihre Angebote für Besucher öffnet.