Am Schöpfwerk

"Wie im Krieg": Teenies terrorisieren Gemeindebau

Am Schöpfwerk in Wien-Meidling sollen Jugendliche seit zwei Wochen für Chaos sorgen. Ein Anrainer ist verzweifelt und schlägt Alarm.
29.10.2026, 15:11
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Knallerei, Explosionen in Wiener Gemeindebau! In der Wohnhausanlage am Schöpfwerk in Meidling sollen Jugendliche seit rund zwei Wochen für Angst und Ärger sorgen. Ein Anrainer berichtet gegenüber "Heute" von immer schlimmeren Zuständen. Bereits in der Vergangenheit sorgten die Zustände beim Gemeindebau für Schlagzeilen.

Laut dem Bewohner ziehen beinahe jeden Abend zwischen 21.30 Uhr und Mitternacht Gruppen von Jugendlichen durch die Anlage. Die Teeniebande soll zwischen zehn und 15 Jahre alt sein und regelmäßig Böller zünden.

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Doch mittlerweile soll die Situation eskaliert sein. Statt Feuerwerkskörpern würden die Jugendlichen nun offenbar Spraydosen und andere Druckbehälter zur Explosion bringen. Auch öffentliche Mistkübel seien bereits beschädigt worden. "Seit mittlerweile zwei Wochen geht es hier zu wie im Krieg!", so der Wiener. Auch ein Laubhaufen soll den Vandalen zum Opfer gefallen sein.

Sogar Fahrzeug umgeworfen

Besonders schockiert zeigt sich der Bewohner über einen weiteren Vorfall: Am Dienstag sollen die Jugendlichen sogar ein Fahrzeug, in dem Comics ausgestellt werden, vollständig umgeworfen haben.

Für den Anrainer ist längst eine Grenze überschritten. Er befürchtet, dass durch die Explosionen nicht nur Sachschäden entstehen, sondern auch Bewohner, Passanten und die Jugendlichen selbst verletzt werden könnten. "Wie lange soll das noch so weitergehen, bis endlich etwas dagegen unternommen wird?", fragt sich der verärgerte Wiener.

Wiener Wohnen reagiert auf Böller-Terror

Auch Wiener Wohnen sind die Vorfälle am Schöpfwerk bekannt, wie eine Pressesprecherin gegenüber "Heute" erklärt. Die Hausverwaltung zeigt sich besorgt über den gefährlichen Umgang mit Feuerwerkskörpern und die mutwilligen Sachbeschädigungen. Man habe daher bereits Kontakt mit der örtlichen Polizeiinspektion "Am Schöpfwerk" aufgenommen.

Laut Wiener Wohnen führt die Polizei regelmäßig Streifengänge durch die Wohnhausanlage durch, sofern es die personellen Möglichkeiten zulassen. Die Verantwortlichen konnten bislang allerdings nicht ausgeforscht werden. Häufig seien sie bereits verschwunden, bevor die Beamten eintreffen.

"Die Möglichkeiten von Wiener Wohnen, solche Vorfälle zu verhindern, sind leider sehr begrenzt", so die Pressesprecherin. Aufgrund der Größe der Wohnhausanlage könnten etwa keine Zugangsbeschränkungen umgesetzt werden. Wiener Wohnen appelliert daher an die Bewohner, Vorfälle umgehend der Polizei zu melden, damit die Täter möglichst rasch gefasst werden können.

Gul, 29.10.2026, 15:11
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