Chaos – und das schon vor Halloween! Gleich zu Wochenbeginn sorgten mehrere gesprengte Zigarettenautomaten in Wien für Ärger. Offenbar wollten Unbekannte nicht bis zum Gruselfest warten, um für ordentlich Schrecken zu sorgen. Die Polizei musste gleich mehrmals ausrücken.
Einer der Vorfälle ereignete sich in Wien-Floridsdorf. In der Nacht auf Dienstag wurde in der Mitterhofergasse ein Zigarettenautomat beschädigt. Ein "Heute"-Leser vermutet, dass die unbekannten Täter dafür einen Böller verwendet haben könnten.
In der nahe gelegenen Gemeindebauanlage sorgen Jugendliche laut Anrainern zudem immer wieder mit Böllern für nächtlichen Ärger. Die Situation ist Wiener Wohnen bereits bekannt. Als Reaktion wurden unter anderem verstärkte Polizeikontrollen veranlasst.
Auch in der Donaustadt blieb es nicht ruhig! Am Nationalfeiertag sollen Jugendliche gegen 19.00 Uhr einen Tschickautomaten am Alfred-Kubin-Platz mit pyrotechnischen Sprengkörpern in die Luft gejagt haben – "Heute" berichtete.
Die Explosion war offenbar so heftig, dass zahlreiche Bewohner des Gemeindebaus aufschreckten und kurz darauf auf die Straße eilten. "Es hörte sich an wie die Detonation einer Bombe!", schilderte ein Anrainer. Der entstandene Sachschaden dürfte beträchtlich sein. Wie hoch dieser tatsächlich ausfällt, ist derzeit noch unklar.
Auf "Heute"-Nachfrage bestätigte die Wiener Polizei die Einsätze in beiden Bezirken. In beiden Fällen wird derzeit nach den Tatverdächtigen gefahndet.
Ob die Vorfälle miteinander zusammenhängen, ist bislang unklar. Fest steht jedoch: Noch bevor Halloween überhaupt begonnen hat, halten die lauten Explosionen bereits Anrainer und Einsatzkräfte auf Trab.