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"Wie Stahlbeton" – Selenskyj pocht jetzt auf Garantien

Schon bald kommt es zu einem Dreiertreffen zwischen der Ukraine, Russland und den USA. Der ukrainische Präsident legt jetzt die Karten auf den Tisch.
05.11.2026, 09:19
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Am Rande eines Besuchs in Madrid hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit US-Vertretern die kommende Gesprächsrunde mit Russland in Abu Dhabi vorbereitet.

Selenskyj telefonierte nach eigenen Angaben mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner. Der Gesprächsprozess müsse vorangehen, um den Krieg rasch zu beenden, sagte Selenskyj nach Angaben seines Amtes in Kiew.

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"Brauchen Garantien wie Stahlbeton"

"Die Ukraine ist zu den notwendigen Schritten bereit. Unsere Vorschläge sind klar, und wir haben unsere Vorschläge der US-Seite übergeben." Sein Land brauche nach einem möglichen Ende der Kämpfe Sicherheitsgarantien "wie Stahlbeton".

Das Dreiertreffen mit der Ukraine und Russland und den USA als Vermittler nimmt einen im Februar unterbrochenen Gesprächsfaden wieder auf. Verhandelt wird am kommenden Dienstag und Mittwoch (10./11. November) in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Erwartungen sind aber gering, dass es tatsächlich zu einem Ende des russischen Angriffskriegs kommt. Moskau rückt bisher nicht vom Ziel ab, die Ukraine zu unterwerfen.

Sicherheitsgarantien im Fokus

Selenskyj würdigte auch Gespräche vom Mittwoch in Brüssel, in denen es um einen künftigen Wiederaufbau seines kriegszerstörten Landes ging. Beteiligt daran waren Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die USA, die EU, die NATO und die Weltbank sowie die Ukraine.

Am Donnerstag werde in Brüssel über die Frage von Sicherheitsgarantien gesprochen, sagte Selenskyj. Bei seinem Besuch in Spanien gehe es vor allem um Zusammenarbeit in Rüstung, Flugabwehr und Schutz der Zivilbevölkerung, teilte der Präsident mit.

Demokraten-Sieg – Selenskyj hofft auf mehr Hilfe

Der ukrainische Präsident hofft nach dem Sieg der oppositionellen Demokraten bei der US-Kongresswahl auf mehr Hilfe für sein Land. Er sei auch den Republikanern dankbar, sagte er in einem ZDF-Interview.

"Aber die Demokraten sprechen sehr klar von einer Unterstützung der Ukraine, von Hilfe an die Ukraine. Sie sprechen von der Erneuerung der Verbindung zwischen den USA und Europa. Wenn der Kongress nun ähnlich wie Europa von Unterstützung für die Ukraine mit Geld und Waffen spreche, werde dies den russischen Staatschef Wladimir Putin unter Druck setzen, so Selenskyj in dem Interview, das am Freitagabend ausgestrahlt werden sollte.

red, 05.11.2026, 09:19