Die Stadt Wien nimmt für die Forschung ordentlich Geld in die Hand. Der Wiener Gemeinderat hat am Mittwoch ein neues Finanzierungsübereinkommen mit dem Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) beschlossen. Für die Jahre 2027 bis 2029 werden insgesamt 37 Millionen Euro bereitgestellt.
Mit dem Geld sollen innovative Forschungsprojekte unterstützt und junge Wissenschaftler langfristig an den Forschungsstandort Wien gebunden werden.
Die Förderung steigt in den kommenden drei Jahren schrittweise an. Für 2027 sind 10,5 Millionen Euro vorgesehen, 2028 werden 12,5 Millionen Euro bereitgestellt. Im Jahr 2029 steigt der Betrag schließlich auf 14 Millionen Euro.
"Wien zählt zu den bedeutendsten Wissenschafts- und Forschungsstandorten Europas", betont Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ). Mit der neuen Vereinbarung wolle man Planungssicherheit schaffen und den Forschungsstandort langfristig absichern.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem Künstliche Intelligenz, Gesundheitsvorsorge, Umweltforschung und Sozialwissenschaften. Auch die Erforschung der Erkrankung ME/CFS und der Digitale Humanismus zählen zu den aktuellen Schwerpunkten.
"Wissenschaft und Forschung sind wesentliche Grundlagen für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt", erklärt Neos-Wissenschaftssprecher Stefan Gara.
Mit einem neuen Übereinkommen werden private Spenden werden bis zu einer festgelegten Höhe durch einen sogenannten Matching-Fund verdoppelt. Mit dem neuen Übereinkommen wird außerdem ein bestehendes Anreizmodell fortgesetzt: Eingeworbene private Spenden werden bis zu einer festgelegten Höhe durch einen sogenannten Matching-Fund verdoppelt.