Schreck in der Donaustadt

"Wirklich groß" – nächste Tarantel in Wien gesichtet

Nachdem bereits im September eine Tarantel in der Donaustadt für einen Schreckmoment gesorgt hatte, gibt es jetzt erneut eine Sichtung im 22. Bezirk.
04.11.2026, 12:30
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Neuer Spinnen-Alarm in Wien! Bereits im September berichtete "Heute" über eine gruselige Begegnung in der Donaustadt. Damals entdeckte ein Wiener eine rund vier Zentimeter große Tarantel an seiner Schiebetür, als er sich am Abend gemütlich in den Garten setzen wollte. "Es war ein Schreckmoment!", schilderte der Mann damals gegenüber "Heute".

Nun sorgt eine weitere Spinnensichtung in der Danzergasse in Wien-Donaustadt für Aufmerksamkeit. "Ich habe mich sehr erschreckt, da die Spinne wirklich groß ist. Mit einer Tarantel in meinem Garten habe ich wirklich nicht gerechnet", schildert der betroffene "Heute"-Leser.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Darum sind die Spinnen unterwegs

Gerade im Herbst können größere Spinnen auch in der Nähe von Wohnhäusern auftauchen. Wie der Naturschutzbund erklärt, sind die männlichen Taranteln zu dieser Jahreszeit auf Partnersuche. Weibchen suchen hingegen geeignete Winterquartiere. Dabei verirren sich die Tiere gelegentlich in Gärten, Garagen oder Häuser.

Die Südrussische Tarantel zählt mit einer Körperlänge von bis zu vier Zentimetern zu den größten Spinnen Mitteleuropas. Ihr Verbreitungsgebiet reicht in Österreich vom Burgenland über Wien bis ins Weinviertel.

Für Menschen ungefährlich

Auch wenn die großen Achtbeiner auf den ersten Blick für Schrecken sorgen können, gibt der Naturschutzbund Entwarnung: Die Südrussische und die Schwarzbäuchige Tarantel gelten für Menschen als harmlos.

Wer eine solche Spinne in der Wohnung entdeckt, sollte sie vorsichtig mit einem Glas einfangen und ins Freie bringen. Im Freien sollten die Tiere möglichst nicht gestört werden.

red, 04.11.2026, 12:30