"Extra aus Wien angereist"

Wöginger muss Gericht verlassen – Anwälte stinksauer

Warten statt Wortmeldung: VP-Klubchef August Wöginger war am Donnerstag zwar wieder in Linz vor Gericht – aussagen durfte er aber noch nicht.
Lea Strauch
26.02.2026, 11:14
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"Go Home!" hieß es am Donnerstag vor dem Landesgericht Linz – allerdings nicht aus dem Gerichtssaal, sondern von draußen. Ein Demonstrant drehte mit einem großen Schild seine Runden. In Reimform stand darauf unter anderem: "Oh du liaba Augustin". Mit dem Prozess gegen VP-Klubchef August Wöginger habe das aber "nichts zu tun", betonte er gegenüber "Heute" – es gehe um die "allgemeine Situation im Land".

Mit diesem Schild positionierte sich der Mann am Donnerstag vor dem Linzer Landesgericht.
"Heute"

"Kommen extra aus Wien"

Drinnen stand Wöginger erneut wegen des Postenschacher-Vorwurfs vor Gericht, nachdem die Diversion aufgehoben worden war. Sein Anwalt versuchte, die Causa vor den Verfassungsgerichtshof zu bringen – die Aufhebung sei verfassungswidrig gewesen, da sein Mandant im Beschwerdeverfahren nicht Stellung nehmen durfte. Der Schöffensenat wies den Antrag wie berichtet zurück.

Recht schnell war dann am Donnerstag auch klar: Wöginger wird heute nicht einvernommen. Nur der Erstangeklagte komme dran, so die Richterin. Am Freitag folgt der Zweitangeklagte, Wöginger dann am folgenden Verhandlungstag. Den Anwälten der Angeklagten war das sichtlich gar nicht recht: "Wir kommen extra aus Wien", so der Tenor.

Wöginger-Aussage wohl am 3. März

Weil der Prozess bis zum Abend angesetzt ist, wollten die Anwälte, dass zumindest noch mit der Einvernahme des Zweitangeklagten begonnen wird. Doch die Richterin blieb dabei: Eine Aussage pro Tag. Weil die anderen Angeklagten während der Einvernahme nicht im Saal sein dürfen, musste Wöginger dann auch schon wieder die Heimreise antreten.

Der VP-Klubobmann muss übrigens auch am Freitag wieder anwesend sein, obwohl er selbst wohl erst am 3. März an die Reihe kommt. Für alle Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

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