Neues Konzept, neue Speisekarte, neue Öffnungszeiten – anlässlich des 25-jährigen Bestehens erfindet sich das Restaurant Vestibül im Burgtheater neu. Unter dem Titel "Schank & Tafel" teilt man das Haus in zwei Bereiche mit je eigenem Charakter.
"Wir wollen unser Konzept schärfen und das Vestibül zugänglicher machen. Wir möchten für jeden Besucher und jeden Geschmack etwas bieten", erklärt Geschäftsführerin Veronika Doppler.
Der Eingangsbereich ist ab sofort die "Schank". Hier können sich die Gäste spontan und ohne Reservierung niederlassen, etwas trinken oder aus einer gezielten Auswahl an Wiener Schmankerln wählen. Auf der Karte gibt es etwa Salzgurken, Gabelbissen von der Seeforelle, Beef Tartare, Krautfleckerl oder Würstel mit Saft.
Der Marmorsaal, seit 25 Jahren das Herzstück des Hauses, tritt künftig unter dem Namen "Tafel" auf. Hier wird Wiener Küche auf Haubeniveau serviert – Krautwickel, Grammelknödel oder Wiener Backfleisch. Einige Fleischgerichte werden konsequent auch in vegetarischen Varianten angeboten. So gibt es Knödel mit Sonnenblumenkernen als Pendant zu den Grammelknödeln und beim Beef Tartare wird das Fleisch durch Pilze ersetzt.
Küchenchef Christoph Schuch hat die neue Speisekarte entwickelt. "Der Fokus liegt klar auf Wiener Gerichte, die vielleicht etwas in Vergesseneheit geraten sind. Wir wollen die Wiener Küche in die heutige Zeit bringen", erklärt er. Er legt großen Wert auf das Handwerk. Jeder Teig, jeder Fond, jede Gewürzmischung werden von ihm und seinen Mitarbeitern täglich angefertigt.
Neu sind auch die Öffnungszeiten. Ab Mai öffnet das Vestibül von Dienstag bis Samstag, von 17 bis 24 Uhr. Die große Karte ist bis 22.30 Uhr berfügbar, die kleine Karte sogar bis 23.30 Uhr. Damit möchte man Möglichkeiten für einen spontanen Besuch bieten, ebenso wie für einen Ausklang nach Terminen. "Wir sehen uns als Treffpunkt am Ring, nicht nur vor oder nach dem Theaterbesuch", so Doppler.