Über das Vermögen der Josef Springer Beton & Transport GmbH ist am Landesgericht in Korneuburg ein Konkursverfahren eröffnet worden. Das bestätigt Günther Moser vom Österreichischen Verband Creditreform.
Das Transportunternehmen mit Sitz in Haslau an der Donau (Bruck/Leitha) besteht seit dem Jahr 2014. Im Firmenbuch scheint Reiner Meidlinger als Geschäftsführer auf.
Die Firma ist vor allem im Fernverkehr mit Sattelzügen tätig und transportiert Schüttgut. Der Geschäftsverlauf war zunächst positiv, auch die pandemiebedingten Krisenjahre rund um COVID 19 konnte das Unternehmen gut überstehen.
In den vergangenen Jahren machten sich allerdings steigende Kosten bemerkbar. Vor allem Miete und Treibstoff belasteten das Unternehmen zunehmend. Im März dieses Jahres folgte dann ein schwerer Schlag: Der damalige geschäftsführende Gesellschafter und Kopf des Unternehmens, Josef Springer, verstarb plötzlich und unerwartet.
Springer war vor allem für die Kundenakquise zuständig und verantwortete zudem das Rechnungswesen. Sein Know-how und sein ausgeprägter Geschäftssinn konnten laut Creditreform nicht gleichwertig ersetzt werden. In der Folge gelang es nicht mehr, an die früheren Erfolge anzuschließen. Die Insolvenzantragstellung war schließlich alternativlos. Die Passiva machen rund € 2 Mio. aus. Insgesamt sind 19 Gläubiger von der Insolvenz betroffen.
Schlusspunkt: Das Unternehmen soll geschlossen und liquidiert werden. Zur Insolvenzverwalterin wurde RA Dr. Angela Steger bestellt. Gläubiger können ihre Forderungen über den Österr. Verband Creditreform bis 19.11.2026 anmelden. Die Berichts- und Prüfungstagsatzung findet am 03.12.2026 am Landesgericht in Korneuburg statt.