Eigentlich sollte es ein entspannter Familienurlaub werden. Die US-Amerikanerin Mara Denardo und ihre Familie wollten von Pennsylvania nach New Hampshire fahren. Doch nach rund zwei Stunden Fahrt wurde aus dem Roadtrip ein Schockmoment: Ihr Kater "Ray Ray" hatte die gesamte Strecke auf dem Dach des Vans zurückgelegt.
Rund 160 Kilometer war das Tier mitgefahren – teilweise mit knapp 110 km/h. Entdeckt wurde der ungewöhnliche Passagier erst bei einem Tankstellenstopp. Dort saß "Ray Ray" seelenruhig auf dem Fahrzeugdach, als wäre die abenteuerliche Fahrt das Normalste der Welt.
Wie der Kater überhaupt auf das Dach gelangte, ist für die Familie bis heute ein Rätsel. Besonders erstaunlich: Vor der Abfahrt hatte Maras Ehemann sogar noch den Dachgepäckträger kontrolliert – ohne "Ray Ray" zu entdecken.
Die Route führte über kurvige Landstraßen und schließlich auf die Autobahn. Dass der Kater bei Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h nicht vom Fahrzeug fiel, grenzt für die Familie im Nachhinein an ein Wunder.
Nach dem ersten Schrecken wollte die Familie die Reise nicht abbrechen. Im Gegenteil: "Ray Ray" wurde kurzerhand zum tierischen Reisemaskottchen. Am nächsten Tag begleitete der Kater sogar Maras Ehemann bei einem Marathon. Am Ende wurde "Ray Ray" stolz über die Ziellinie getragen.
Danach ging es weiter nach New York. Dort erkundete der ungewöhnliche Urlauber die Stadt sicher verstaut in einem speziellen Rucksack mit Sichtfenster – inklusive Blick auf Sehenswürdigkeiten wie das Empire State Building.
Eine Lehre hatte die Familie aus dem unfreiwilligen Horrortrip jedenfalls gezogen. Auf der Rückfahrt wurde mehrfach kontrolliert, ob "Ray Ray" tatsächlich im Wageninneren saß.
Ein zweites Abenteuer auf dem Autodach wollte schließlich niemand riskieren. Für die Familie bleibt der Roadtrip dennoch eine Geschichte, die sie wohl noch lange erzählen wird – und "Ray Ray" der wohl kurioseste Mitreisende ihres Urlaubs.