Das Laufband war lange ein Aufwärmgerät, das man möglichst schnell wieder verließ. Das hat sich geändert. Mit dem 12-3-30-Workout erlebt das Laufband eine Renaissance - besonders bei jenen, die ungern joggen.
Das Prinzip ist simpel: 12 Prozent Steigung, Tempo 3 (etwa 4,8 km/h), 30 Minuten lang. Kein komplizierter Trainingsplan, keine Intervalle - einfach einsteigen und losgehen.
Wie womenshealth.de berichtet, macht genau diese klare Struktur das Training so beliebt. Besonders für Einsteiger sei das Workout ideal, da es keine Fitness-Vorkenntnisse erfordert.
Die hohe Steigung erhöht die Belastung deutlich, obwohl man nur geht. Dadurch steigt der Kalorienverbrauch und vor allem Beine und Gesäß arbeiten intensiver. 30 Minuten zügiges Gehen bringen den Kreislauf in Schwung.
Ein weiterer Vorteil: Das Training schont die Gelenke mehr als klassisches Joggen. Für Menschen mit Knieproblemen kann das Bergaufgehen eine gute Alternative sein.
Für Anfänger reichen 2 bis 3 Einheiten pro Woche völlig aus. Fortgeschrittene können das Training häufiger in ihren Alltag integrieren.
Um langfristig Fortschritte zu erzielen, sollte die Belastung schrittweise gesteigert werden. Das muss nicht über mehr Tempo passieren - oft reicht es, häufiger zu trainieren oder die Einheit später leicht zu verlängern.
Übrigens: Das Workout eignet sich auch fürs Home Gym, sofern das Laufband eine ausreichende Steigung bietet.