Von Kriminellen angeheuert

13-Jähriger zu Auftragsmord nach Hamburg geschickt

Die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt in Hamburg führen ins kriminelle Milieu und werfen Fragen zu einem vermissten 13-Jährigen auf.
Newsdesk Heute
24.09.2026, 15:23
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Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts, dass jemand versucht hat, einen anderen zu einem Tötungsdelikt anzustiften. Gegen wen genau, ist noch unbekannt. "Wir haben Hinweise darauf, wer das Opfer hätte sein sollen, können zum Schutz der laufenden Ermittlungen dazu aber keine Auskünfte erteilen", erklärte die Sprecherin weiter.

Wie "NTV" berichtet, wurde ein 13-jähriger Bub aus den Niederlanden im Juni in der Balduinstraße auf St. Pauli festgenommen. In den Niederlanden ist man bereits ab dem vollendeten 12. Lebensjahr strafmündig. Laut der "Bild"-Zeitung hatte die Mutter den Buben bei der niederländischen Polizei als vermisst gemeldet.

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Dem Bericht zufolge sollte das Kind ein Mitglied der Rockergruppe Hells Angels in Hamburg erschießen. Dafür habe er von einem Hintermann eine Waffe mit 50 Schuss Munition erhalten. Eine 26-jährige Frau soll den Buben für schwerkriminelle Auftraggeber aus Deutschland angeheuert haben.

Zusammenhang mit früherer Tat

Hintergrund dürfte ein Konflikt im kriminellen Milieu sein. Auch die tödlichen Schüsse auf zwei Männer in der Lagerstraße auf St. Pauli am 1. September stehen offenbar damit in Zusammenhang. Damals wurden ein 47- und ein 33-Jähriger tödlich getroffen. Ein 48-Jähriger erlitt zudem schwere Verletzungen.

Seit der Tat gab es im Verfahren keine Festnahmen, erklärte Sperling-Karstens. Zur Rolle des angeschossenen Mannes könne sie aktuell wegen der laufenden Ermittlungen nichts sagen.

Zwei Tage nach der Tat hatte die Sprecherin mitgeteilt, es gebe Hinweise auf eine mögliche Auseinandersetzung im Milieu.

red,24.09.2026, 15:23