Rückschlag nach dem Neustart für David Alaba. Beim verpatzten Startelf-Debüt für Udinese gegen Lecce (0:3) zog sich der 34-Jährige eine Muskelverletzung in der Wade zu. Der ÖFB-Star fällt zumindest zehn Tage aus und verpasst die wichtigen Liga-Spiele gegen Milan und Parma. "David spürte ein Ziehen in der Wade, darum nahm ich runter", sagte Trainer Runjaic nach der fünften Niederlage in Serie.
Die Krankenakte von Alaba wird immer länger, das zeigt ein Blick in die "Heute"-Datenbank: Seit seinem Kreuzbandriss im Dezember 2023 im Dress von Real Madrid fehlte er 553 Tage verletzt, insgesamt verpasste er 149 (!) Matches. Ganz erholte sich Alaba nach seinem Kreuzbandriss nicht mehr: Nach einer Adduktorenverletzung und einem Meniskusriss machte ihm zuletzt die Wade mehrmals Probleme.
Für Neo-Klub Udinese spielte er bis jetzt nur 62 Minuten. In der nächsten Runde am kommenden Sonntag gegen Milan feiert er ein besonders bitteres, rundes Jubiläum: Alaba verpasst bereits sein 150. Spiel seit seinem Kreuzbandriss.
Udinese-Trainer Kosta Runjaic hatte den Austausch Alabas beim 0:3 gegen Lecce unmittelbar nach der Partie noch als reine Vorsichtsmaßnahme bezeichnet. Nun steht fest, dass der Wiener tatsächlich eine Muskelverletzung in der Wade erlitten hat.
Runjaic war mit der Vorstellung Alabas zufrieden, Italiens Presse zerlegte den 117-fachen ÖFB-Teamspieler aber.
"Er ist kaum wiederzuerkennen", urteilte das Fußballportal "tuttomercatoweb.com". Der Österreicher wirke auf dem Platz "völlig verloren" und sei derzeit "nicht in Form – und das sieht man".