Google hat zum Juni-Patchday zahlreiche Sicherheitslücken in Android geschlossen – darunter 18 als kritisch eingestufte Schwachstellen. Betroffen sind Android 14, 15, 16 sowie die Version 16-qpr2.
Die Lücken befinden sich im Framework, Kernel und System der Smartphones und Tablets. Angreifer können sich darüber etwa höhere Nutzerrechte verschaffen oder Geräte per DoS-Attacke zum Absturz bringen.
Wie "heise.de" berichtet, können auch Informationen über Schwachstellen abgegriffen werden. Google selbst weist darauf hin, dass neben dem Kernsystem auch Komponenten von MediaTek, Qualcomm, Unisoc und Imagination Technologies betroffen sind.
Bisher gibt es keine Hinweise, dass die Lücken bereits aktiv ausgenutzt werden. Trotzdem sollten Nutzer die Sicherheitsupdates mit dem Patch-Level 2026-06-01 oder 2026-06-05 rasch installieren.
Neben Google liefern auch Samsung und Honor monatlich Sicherheitspatches für ausgewählte Geräte. Wer ein älteres Smartphone ohne aktiven Support besitzt, erhält allerdings keine Updates mehr und bleibt verwundbar.