Am Samstagabend kam es in der Wiener Innenstadt zu einer brutalen Auseinandersetzung. Gegen 20.15 Uhr beobachteten Zeugen am Franz-Josefs-Kai einen Raufhandel zwischen rund zehn Personen und alarmierten sofort die Polizei.
Zahlreiche Polizeikräfte rückten daraufhin zum Einsatzort aus. Als die Beamten eintrafen, war die Schlägerei allerdings bereits vorbei. Von den Beteiligten fehlte zunächst jede Spur.
Am Tatort entdeckten die Polizisten einen 20-jährigen Mann, der mehrere blutende Stichverletzungen im Gesäßbereich aufwies. Die Beamten leisteten sofort Erste Hilfe und versorgten den Verletzten, bis die Wiener Berufsrettung eintraf.
Der junge Mann wurde notfallmedizinisch versorgt und anschließend in ein Spital gebracht. Weil sich der 20-Jährige während des Einsatzes zunehmend renitent verhielt, begleiteten Polizisten den Rettungstransport.
Nach Angaben des Verletzten soll er von einer Gruppe Jugendlicher im Alter zwischen 16 und 18 Jahren angegriffen worden sein. Die Polizei leitete umgehend eine Sofortfahndung nach den Beteiligten ein, diese verlief jedoch vorerst ohne Erfolg.
Warum es zu der blutigen Auseinandersetzung kam und welches Motiv hinter der Attacke steckt, ist derzeit noch völlig unklar. Die Kripo ermittelt.
Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer die Schlägerei am Franz-Josefs-Kai beobachtet hat oder Angaben zu den Beteiligten machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.