Sicherung leicht gemacht

3-2-1-Prinzip: So schützt du Daten vor dem Totalverlust

Ein Defekt, Diebstahl oder Malware können wichtige Dateien innerhalb von Sekunden zerstören. So bewahrst du deine Daten sicher auf.
Digital  Heute
17.06.2026, 19:04
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Jeder hat auf dem Handy und Computer heute eine stetig wachsende Masse an wertvollen Daten: Urlaubsfotos, Videos von Familienfesten, wichtige Dokumente. Doch die meisten machen sich keine Gedanken über die Sicherheit dieser Dateien.

Laut einer Studie des deutschen Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik legen nur 26 Prozent der Nutzer regelmäßig Sicherheitskopien an. Drei Viertel überlassen ihre digitalen Daten also dem Zufall.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wie "macwelt.de" berichtet, sind die Risiken für Datenverlust vielfältig: Hardwaredefekte, gestohlene Geräte, versehentlich gelöschte Dateien oder Angriffe mit Erpressersoftware können im Handumdrehen zum vollständigen Datenverlust führen.

Eine externe Festplatte reicht nicht

Der erste Gedanke vieler Nutzer: Eine externe Festplatte muss her. Für rund 150 Euro bekommt man eine mobile Festplatte mit 4 TB Speicher. Doch genau hier liegt das Problem: Speichert man die Daten nur auf einer einzigen Festplatte, sind sie bei einem Defekt unwiederbringlich weg.

Festplatten halten nicht ewig, besonders wenn sie jahrelang ungenutzt in der Schublade liegen. Die Motoren verschleißen, Schmierstoffe verflüchtigen sich. Bei SSDs und USB-Sticks kann ein Controller-Ausfall alle Daten von einer Sekunde auf die andere unzugänglich machen.

Das 3-2-1-Prinzip als Goldstandard

Als beste Methode gilt das 3-2-1-Prinzip: Daten sollten in drei Kopien auf zwei verschiedenen Medientypen existieren, wobei eine Kopie räumlich getrennt aufbewahrt wird – etwa in der Cloud.

Wichtig: Die Sicherungskopie sollte getrennt vom Originalgerät aufbewahrt werden. Der Datenträger wird nur für den Zeitraum der Sicherung angeschlossen und danach wieder getrennt. So verhinderst du, dass Erpressersoftware auch die Sicherungskopie verschlüsselt.

Time Machine und iCloud als Helfer

Am Mac erledigt Time Machine die Datensicherung komfortabel und automatisch. Nach dem Anschluss einer externen Festplatte genügen wenige Einstellungen. Alle Daten werden gesichert, die Wiederherstellung ist schnell möglich.

Zusätzlich empfiehlt sich iCloud: Wählt man die Option "Speicher optimieren", werden die Originaldateien auf Apples Server hochgeladen. Auf Mac und iPhone verbleiben nur Platzhalterdateien, die sehr wenig Platz brauchen.

Vorsorge lohnt sich

SSDs und Festplatten sind robust und halten größtenteils viele Jahre. Doch Defekte und Unfälle kommen vor. Ausgelagerte Daten sollten deshalb regelmäßig gesichert werden. Vor allem Cloud-Speicher bietet sich als gute Zusatzabsicherung an – und es muss nicht immer iCloud sein.

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