In kurzer Zeit

30-30-30 – diese Abnehm-Regel probieren gerade alle aus

Die 30-30-30-Regel verspricht sichtbare Erfolge in kurzer Zeit – ganz ohne Hardcore-Diät und schweres Training.
Heute Life
12.02.2026, 13:26
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Vor allem Frauen über 50 kämpfen häufig mit ihrem Gewicht – selbst wenn sie nicht mehr essen als früher. Dahinter steckt meist kein "Mangel an Disziplin", sondern ein Zusammenspiel aus Hormonen, Stoffwechsel, Muskelmasse und Lebensumständen (Stichwort Wechseljahre). Ab etwa 40–50 Jahren sinkt der Grundumsatz schrittweise. Der Körper verbraucht also im Ruhezustand weniger Energie. Wer weiterhin so isst wie mit 30, nimmt dadurch leichter zu – selbst ohne "mehr" zu essen.

30-30-30-Regel

Eine neue Strategie verspricht sichtbare Erfolge in kurzer Zeit - und das ganz ohne Hardcore-Diät und schweres Training: die sogenannte 30-30-30-Regel. Der Trend ist vor allem auf TikTok populär, doch was steckt tatsächlich hinter den drei Zahlen?

Bekannt wurde die Methode durch den Humanbiologen Gary Brecka, der sich dabei auf ein Konzept aus dem Buch "The 4-Hour Body" von Timothy Ferriss bezieht.
Das Grundversprechen: Wer sich konsequent an drei einfache Morgen-Routinen hält, soll bereits nach wenigen Wochen Körperfett reduzieren können.

Die Regel basiert auf drei festen Schritten direkt nach dem Aufstehen:

1
Innerhalb von 30 Minuten frühstücken
Nach dem Aufwachen soll möglichst rasch gegessen werden, um den Stoffwechsel früh zu aktivieren.
2
30 Gramm Eiweiß aufnehmen
Das Frühstück sollte etwa 30 Gramm Protein enthalten – etwa durch Eier, Skyr, Naturjoghurt oder Proteinpulver. Stark zuckerhaltige Speisen wie Marmeladenbrot oder gesüßte Kaffeespezialitäten werden hingegen vermieden.
3
30 Minuten moderate Bewegung
Anschließend folgt eine halbe Stunde moderates Ausdauertraining, etwa zügiges Gehen, Radfahren oder Training am Crosstrainer. Wichtig: kein Hochintensiv-Workout. Der Puls sollte dabei unter etwa 135 Schlägen pro Minute bleiben.

Das steckt hinter dem Konzept

Hinter dem Konzept stecken durchaus nachvollziehbare Ansätze. Eine eiweißreiche Mahlzeit am Morgen kann helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten und starke Insulinanstiege zu vermeiden. Das ist deshalb relevant, weil hohe Insulinwerte die Fettverbrennung hemmen können. Gleichzeitig sorgt Protein für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl und kann Heißhunger im Tagesverlauf reduzieren.

Die anschließende moderate Bewegung ergänzt diesen Effekt: Wird der Körper nicht überlastet, greift er eher auf Fettreserven als Energiequelle zurück. Sehr intensives Training auf nüchternen Magen kann hingegen – zumindest theoretisch – eher zu Muskelabbau führen, was vermieden werden soll. Durch die Kombination aus früher Eiweißzufuhr und sanfter Bewegung soll der Körper somit in einen Stoffwechselzustand gebracht werden, in dem bevorzugt Fett zur Energiegewinnung genutzt wird.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 12.02.2026, 13:43, 12.02.2026, 13:26
Jetzt E-Paper lesen