Tatorte in vier Bundesländern

42 Coups: Bande richtet 175.000 Euro Schaden an

Eine ungarische Bande soll 42 Automaten in vier Bundesländern geknackt haben. Der Großteil des Schadens entstand durch die Einbrüche selbst.
Victoria Carina  Frühwirth
14.07.2026, 13:18
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Eine Serie von Einbrüchen in Staubsauger- und Waschautomaten ist aufgeklärt. Drei Verdächtige aus Ungarn sollen im April und Mai 2025 bei Tankstellen und Waschstraßen zugeschlagen haben.

Enormer Schaden, aber geringe Ausbeute

Die Bande hatte es auf das Bargeld in den Automaten abgesehen. Laut Polizei gehen insgesamt 42 Einbrüche in Niederösterreich, dem Burgenland, der Steiermark und Wien auf ihr Konto.

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Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei Männer im Alter von 24 und 39 Jahren sowie eine 27-jährige Frau. Der angerichtete Gesamtschaden ist enorm: Rund 175.000 Euro sollen die Coups gekostet haben.

Festnahme direkt nach Einbruch

Besonders bitter für die Betreiber: Nur ein kleiner Teil der Summe entfällt auf die Beute. Allein der Sachschaden beträgt rund 161.000 Euro. Damit wurden im Verhältnis "nur" 14.000 Euro in Bargeld gestohlen.

Für den 24-Jährigen und die 27-Jährige war am 17. Mai 2025 Endstation. Polizisten erwischten die beiden unmittelbar nach einem Einbruch in einen Automaten in Fürstenfeld in der Steiermark. Beide wurden bereits im September 2025 rechtskräftig verurteilt.

Der dritte Verdächtige blieb zunächst auf freiem Fuß. Gegen den 39-Jährigen wurde ein Europäischer Haftbefehl erlassen. Seit Anfang Juni 2026 saß er in Ungarn in Auslieferungshaft.

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Am 8. Juli wurde der Mann schließlich nach Österreich gebracht und von den Ermittlern festgenommen. Bei seiner Einvernahme zeigte er sich laut Polizei teilweise geständig. Er wurde in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.

Niederösterreich am stärksten betroffen

Die meisten Tatorte lagen in Niederösterreich. Dort soll die Bande 20 Mal zugeschlagen haben. Im Burgenland werden dem Trio acht, in der Steiermark elf und in Wien drei Einbrüche zugerechnet.

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Besonders häufig traf es den Bezirk Bruck an der Leitha mit sieben Fällen. Auch in St. Pölten, Graz und im Bezirk Oberwart schlugen die Täter mehrfach zu.

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