158 statt 80 gefahren

78 km/h zu schnell, doch Raser muss NICHTS zahlen

Ein Autofahrer wurde in Niederösterreich mit 158 km/h in einer 80er-Zone auf der A2 geblitzt. Trotzdem muss er keine Strafe zahlen.
Newsdesk Heute
07.05.2026, 09:20
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Der Fall entschied sich erst jetzt, die "Tat" liegt allerdings fast vier Jahre zurück. Im Oktober 2022 wurde ein Autofahrer im Bezirk Mödling auf der Südautobahn (A2) mit 158 km/h erwischt – erlaubt waren an dieser Stelle eigentlich nur 80 km/h, da sich der Bereich in einer Baustelle befand.

Die Bezirkshauptmannschaft verhängte daraufhin eine Geldstrafe von 1.500 Euro. Der Lenker legte allerdings Einspruch ein und das Verfahren zog sich über mehrere Jahre bis zum Verfassungsgerichtshof.

Wie der "Kurier" berichtet, hob der Verfassungsgerichtshof die Geschwindigkeitsbeschränkung auf, da das Ende der 80er-Zone nicht klar geregelt war. Das Landesverwaltungsgericht folgte dieser Entscheidung und stellte das Strafverfahren ein.

Unklare Verkehrsregelung entscheidend

Im betroffenen Abschnitt gab es Bauarbeiten in zwei hintereinander liegenden Bereichen. Da die Verordnung zur Geschwindigkeitsbegrenzung nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprach, wurde die Strafe aufgehoben.

Der Mann kam somit ohne Strafe davon, weil sich der Tatvorwurf ausschließlich auf die Überschreitung des 80-km/h-Limits bezog und das Gericht den Vorwurf im Nachhinein nicht auf das reguläre Tempolimit von 130 km/h ausweiten konnte.

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