Weltmeister verrät

"80 Prozent der Profifußballer duschen mit Boxershorts"

Weltmeister Christoph Kramer gibt kuriose Einblicke in die Fußball-Kabine. Eine Entwicklung bei seinen jüngeren Kollegen hat ihn besonders überrascht.
Sport Heute
08.10.2026, 21:20
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Nackt duschen war gestern – zumindest bei vielen jungen Fußball-Profis. Weltmeister Christoph Kramer verrät ein kurioses Kabinen-Geheimnis: Immer mehr Kicker behalten nach dem Training oder Spiel ihre Boxershorts unter der Dusche an. Der frühere Gladbach-Star spricht sogar von 80 bis 90 Prozent.

Im Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" von Barbara Schöneberger wurde Kramer gefragt, ob Fußballer tatsächlich gemeinsam duschen. Der 35-Jährige bestätigte das, erklärte aber, dass sich in den vergangenen Jahren einiges verändert habe.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Trotzdem hat sich viel geändert, um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern. Früher haben wir alle nackt geduscht. Und jetzt würde ich sagen, duschen 80 Prozent mit Boxershorts."

Nur noch die Älteren duschen nackt

Für Kramer ist das vor allem eine Generationenfrage. Während es früher völlig normal gewesen sei, gemeinsam nackt zu duschen, würden jüngere Spieler ihren Intimbereich heute lieber bedecken. "Am Ende meiner Karriere, wenn zwölf Mann gleichzeitig geduscht haben, waren zwei davon nackt. Und die waren meistens über 30", offenbart der Deutsche.

Auch im Podcast "Copa TS" mit Tommi Schmitt sprach der Weltmeister von 2014 über den ungewöhnlichen Trend. "Es ist ganz komisch. Das hat sich mit den Jahren eingeschlichen", erzählt Kramer.

Früher habe es in jeder Mannschaft höchstens einen Spieler gegeben, der mit Boxershorts duschte. Mittlerweile sei das Gegenteil der Fall: "Am Ende meiner Profi-Karriere waren das so 80–90 Prozent, die mit Boxershorts geduscht haben. Nur noch Tony Jantschke und ich nicht."

"Das ist eklig"

Ein Problem hat Kramer mit den veränderten Duschgewohnheiten grundsätzlich nicht. In der Kabine sei darüber auch kaum gesprochen worden. Jeder solle selbst entscheiden, wie er sich unter die Dusche stellt.

Bei einer Sache hört für den 35-Jährigen der Spaß allerdings auf: wenn Spieler mit ihrer verschwitzten Trainingskleidung direkt ins Kalt- oder Warmwasserbecken steigen. "Jeder kann das machen, wie er möchte. Ich möchte nur nicht, dass sie mit den Radlerhosen vom Training ins Kaltwasser- oder Warmwasserbecken steigen", stellt Kramer klar.

red,08.10.2026, 21:20