Neue Einkommensdaten

Ab diesem Gehalt gehörst Du zu den Topverdienern

Neue Einkommensdaten zeigen, wie viel Du verdienen musst, um in Österreich zu den Besserverdienern oder sogar zu den Top zehn Prozent zu zählen.
André Wilding
08.09.2026, 09:00
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5.879 Euro brutto im Monat markieren eine entscheidende Gehaltsgrenze in Österreich. Ab diesem Einkommen beginnt laut einer Auswertung der aktuellen Lohnsteuerstatistik jener Bereich, der gemeinsam mit den höheren Einkommensgruppen die bestverdienenden zehn Prozent bildet.

Doch bereits deutlich darunter beginnt der Bereich der Besserverdiener. Die Auswertung zeigt auch, wie groß der Abstand zwischen durchschnittlichen Einkommen und der absoluten Einkommensspitze ist.

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Besserverdiener ab 3.427 Euro

Ein monatliches Bruttoeinkommen von rund 2.909 Euro wird in der Auswertung noch den Normalverdienern zugerechnet. Ab etwa 3.427 Euro brutto beginnt demnach der Bereich der Besserverdiener.

Bei mehr als 5.051 Euro brutto pro Monat gehört man bereits zu den obersten 20 Prozent der erfassten Arbeitnehmer.

Für die Top zehn Prozent liegt die nächste Schwelle bei 5.879 Euro brutto monatlich. In diesen Einkommensbereichen finden sich unter anderem Führungskräfte und hoch spezialisierte Beschäftigte.

Top ein Prozent braucht mehr als 12.551 Euro

Noch wesentlich höher liegt die Grenze zur absoluten Einkommensspitze. Mehr als 12.551 Euro brutto monatlich sind nötig, um zu den obersten ein Prozent der erfassten Steuerzahler zu gehören.

Dabei wird von 14 Bezügen pro Jahr ausgegangen. Das entspricht einem Bruttojahreseinkommen von mehr als 175.700 Euro.

Dazwischen liegt eine weitere Einkommensstufe: Bei mehr als 7.413 Euro brutto monatlich werden etwa Geschäftsführer kleinerer Betriebe, erfahrene Spezialisten oder Führungskräfte im mittleren Management als typische Beispiele genannt.

Statistik umfasst auch Teilzeitkräfte

Bei einem Vergleich mit dem eigenen Gehalt ist allerdings Vorsicht geboten. In der zugrunde liegenden Lohnsteuerstatistik werden auch Teilzeitkräfte sowie Arbeitnehmer berücksichtigt, die nicht das gesamte Jahr beschäftigt waren.

Pensionisten, Selbstständige und reine Kapitaleinkünfte sind hingegen nicht enthalten. Die hohe Teilzeitquote beeinflusst die Einkommenswerte zusätzlich. Besonders bei Frauen spielt dieser Effekt eine große Rolle: Rund die Hälfte der Arbeitnehmerinnen in Österreich arbeitet laut Vergütungsexperte Conrad Pramböck in Teilzeit.

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