Der Fall einer mutmaßlichen Vergewaltigung in Wien zieht weitere Kreise. In der Nacht des 6. Juli soll ein 21-jähriger Syrer eine 16-Jährige erst in sein Auto gelockt und dort das Sexualdelikt begangen haben. Anschließend brachte der Tatverdächtige sie zu ihrer Wohnadresse.
Wie von "Heute" berichtet, war der Mann, der Ende 2018 in Österreich Asyl erhielt, bereits amtsbekannt. Er war bereits vor knapp einem Jahr wegen einer Vergewaltigung angezeigt worden. Im Dezember 2025 kam die Verurteilung, rechtskräftig wurde sie aber erst ein halbes Jahr später. Bis zuletzt war der Syrer auf freiem Fuß. Statt also in einer Zelle seine Strafe abzusitzen, soll er nun das nächste Opfer vergewaltigt haben.
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FPÖ-Klubobmann in Wien, Maximilian Krauss, reagiert auf den "Heute"-Bericht erzürnt. Er spricht vom "nächsten Akt des Versagens dieser Verlierer-Ampel". SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer hätte aus seiner Sicht sicherstellen müssen, dass der Syrer hinter Gittern sitzt. "Stattdessen kann er weiter in Wien wüten und gleichzeitig träumt die SPÖ noch davon, inhaftierte Straftäter vorzeitig aus den Gefängnissen zu entlassen", so Krauss.
Laut dem Freiheitlichen zeige der Fall "mehr als deutlich", dass "Remigration im großen Stil dringend notwendig ist. Abflug jetzt", schäumt er.
Vor diesem Hintergrund erneuert die FPÖ ihre Forderung nach konsequenteren Abschiebungen straffälliger Ausländer. Von den rund 10.000 Häftlingen im ganzen Land haben etwa 6.000 keinen österreichischen Pass. Um das heimische Justizsystem zu entlasten, wollen die Blauen "zumindest 2.000 von ihnen in ihre Heimatstaaten oder Herkunftsländer zurückführen", wie NR-Abgeordneter Christian Lausch forderte.
"Werden 2.000 ausländische Straftäter außer Landes gebracht, spart Österreich rund 300.000 Euro pro Tag beziehungsweise rund 110 Millionen Euro pro Jahr. Das wäre ein echter Beitrag zur Budgetsanierung", rechnete der freiheitliche Parlamentarier vor.