Du hast einen schicken Blazer gekauft, aber er schaut nach kurzer Zeit schon aus, als ob du ihn seit Jahren trägst? Das muss nicht am Material liegen. Meistens passiert so etwas beim Waschen, Trocknen oder Lagern. Mit der richtigen Pflege halten deine Kleider viel länger – das freut nicht nur die Umwelt, sondern auch deine Geldbörse. Welche Fehler besonders oft passieren.
Bevor du die Waschmaschine einschaltest, schau lieber noch einmal: Sind alle Reißverschlüsse zu? Offene Zähne wirken wie kleine Haken und können andere Sachen in der Trommel beschädigen. Besonders empfindlich sind Stoffe wie Spitze, Seide oder Wolle – ein verhakter Reißverschluss kann dein Lieblingsteil komplett ruinieren.
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Leder zusammenfalten
Nicht alles sollte gefaltet werden. Besonders Lederjacken oder -hosen solltest du nie zusammenlegen. Das Material verzeiht keine Knicke – die bleiben oft für immer. Und bügeln ist bei Leder ohnehin tabu. Hänge deine Lederteile am besten auf einen breiten Bügel, so bleiben sie schön in Form und altern nicht so schnell.
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Verschwitzte Sportsachen
Nach dem Sport einfach alles gleich in den Wäschekorb schmeißen? Keine gute Idee. Feuchte Textilien stauen die Nässe – das sorgt nicht nur für üblen Geruch, sondern kann sogar Schimmel verursachen. Lass deine Sportsachen zuerst gut trocknen, bevor du sie zum Waschen gibst.
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Kein Imprägnierspray
Auch bei Schuhen ist die richtige Pflege wichtig, damit sie lange wie neu ausschauen. Imprägnierspray schützt vor Nässe, Schmutz und kleinen Kratzern. Wenn dir im Geschäft ein Spray angeboten wird, sag ruhig ja – oder hol dir selbst einen für daheim.
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Draht- oder Plastikbügel
Sicher, du willst Platz sparen im Kasten. Aber dünne Draht- oder Plastikbügel sind Gift für empfindliche Stoffe. Sie biegen sich durch, wenn du schwere Sachen dranhängst. Das Ergebnis: Beulen, ausgeleierte Schultern, verzogene Schnitte. Holz- oder Samtbügel sind viel besser und schonen dein Gewand.
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Flecken ignorieren
Flecken passieren schnell – aber sie bleiben auch schnell. Es zahlt sich aus, sie gleich zu entfernen. Je länger sie im Stoff sind, desto tiefer setzen sie sich fest. Was frisch ist, geht oft leicht raus. Wartest du zu lange, wird’s schwierig. Also: Lieber gleich handeln, das spart Ärger.
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Taschen aufhängen
Taschen sind empfindlich. Hängst du sie zu lange an die Garderobe oder an den Türgriff, verlieren sie die Form, bekommen Kratzer oder der Henkel leiert aus. Leg deine Taschen lieber hin – am besten im Staubbeutel. So bleiben sie schön und stabil.
So machst du es richtig
Saubere, vollständig trockene Kleidung sollte nicht einfach zusammengequetscht auf einen Haufen geworfen werden – stattdessen hilft es, sie nach Material und Saison zu sortieren und ordentlich zu verstauen. Schwere Strickwaren wie Pullover lässt man besser gefaltet liegen, damit sie nicht ausleiern, während Jacken, Blusen oder Hemden auf hochwertigen Kleiderbügeln hängen sollten.
So bewahrst du deine Kleidung im Kleiderschrank richtig auf
?
Achte darauf, dass zwischen den Teilen ausreichend Platz bleibt, damit Luft zirkulieren kann und sich keine Falten oder Knicke bilden können. Für besondere Stücke lohnt sich die Nutzung von atmungsaktiven Kleidersäcken.