Deutsches Wahl-Beben

AfD und Linke sind vorne! Merz schwer angeschlagen

In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind die Landtags- beziehungsweise Abgeordnetenhauswahlen zu Ende gegangen – ein Polit-Beben!
Newsdesk Heute
20.09.2026, 18:07
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Die ersten ARD-Prognosen um 18 Uhr zeigen in beiden Ländern ein enges Rennen an der Spitze. In Berlin liegt die Linke laut ARD-Prognose bei 24,5 Prozent. Dahinter folgt die CDU mit 20,0 Prozent. Die AfD kommt auf 16,0 Prozent, die Grünen auf 15,0 Prozent. Die SPD erreicht 12,0 Prozent, das BSW 5,0 Prozent. Damit liegt die Linke in der ersten Prognose 4,5 Prozentpunkte vor der CDU. Zwischen AfD und Grünen beträgt der Abstand 1 Prozentpunkt. Die SPD liegt nochmals 3 Prozentpunkte dahinter.

Besonders spannend ist dabei der Vergleich mit der letzten ARD-Vorwahlumfrage. In der Befragung von Infratest dimap vom 7. bis 9. September lag die Linke bei 21 Prozent, die CDU bei 20 Prozent. AfD und Grüne kamen auf 18 beziehungsweise 16 Prozent, die SPD auf 12 Prozent. Das BSW lag mit 4 Prozent unter der Fünf-Prozent-Marke.

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In Mecklenburg-Vorpommern zeigt die ARD-Prognose dagegen ein besonders knappes Rennen zwischen AfD und SPD. Die AfD kommt demnach auf 37,0 Prozent, die SPD auf 35,5 Prozent. Dahinter folgen Linke und CDU mit 7,5 beziehungsweise 5,5 Prozent. Die Grünen erreichen ebenfalls 5,5 Prozent, das BSW kommt auf 5,0 Prozent.

Bei den Hochrechnungen wird es spannend

Der Abstand zwischen AfD und SPD beträgt damit lediglich 1,5 Prozentpunkte. Bei den weiteren Parteien liegen mehrere Werte nur knapp auseinander.

Auch hier unterscheiden sich die 18-Uhr-Zahlen von der letzten veröffentlichten ARD-Vorwahlumfrage. Am 10. September sah Infratest dimap die AfD bei 38 Prozent und die SPD bei 33 Prozent. Die Linke lag bei 9 Prozent, die CDU bei 7 Prozent und die Grünen bei 5 Prozent. Das BSW wurde mit 4 Prozent ausgewiesen.

Die heutigen Prognosen sind noch keine endgültigen Wahlergebnisse. Sie beruhen auf Befragungen beziehungsweise ersten Auswertungen zum Zeitpunkt der Schließung der Wahllokale. Im Laufe des Abends folgen Hochrechnungen auf Basis ausgezählter Stimmen.

Für Berlin steht die Zusammensetzung des neuen Abgeordnetenhauses im Mittelpunkt. In Mecklenburg-Vorpommern geht es um die Sitzverteilung im Landtag. Entscheidend für mögliche Regierungsbildungen ist neben den Stimmenanteilen auch, welche Parteien tatsächlich die für den Einzug erforderlichen Voraussetzungen erfüllen.

red,Akt. 20.09.2026, 18:10, 20.09.2026, 18:07