Das sollten Reisende wissen

Alkohol, Maut – 5 neue Regeln für den Kroatien-Urlaub

Von Alkohol-Regeln bis zur digitalen Maut: Diese fünf Änderungen sollten Österreichs Kroatien-Urlauber heuer kennen.
Heute Life
10.06.2026, 11:13
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Kroatien bleibt auch heuer eines der liebsten Urlaubsländer der Österreicher. Wer mit Auto, Boot oder Familie an die Adria fährt, sollte aber genauer hinschauen: 2026 treten mehrere neue Regeln in Kraft oder werden verschärft. Vor allem dem Feier-Image mancher Küstenorte wird ein Dämpfer verpasst.

Von Alkohol bis Maut – fünf Änderungen, die Urlauber kennen sollten.

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1. Maut wird digital – Schranken verschwinden

Lange Staus vor Mautstellen könnten bald Geschichte sein. Kroatien stellt sein Autobahn-System schrittweise auf digitale Kennzeichenerfassung um. Schranken sollen verschwinden, bezahlt wird künftig elektronisch – etwa per App, Kennzeichenregistrierung oder Mautbox. Für Sommerurlauber 2026 gilt vielerorts noch das bisherige System, die Umstellung läuft aber bereits an.

2. Alkohol: Gemeinden dürfen Nacht-Verkäufe einschränken

Wer spätabends noch schnell Bier oder Spirituosen holen will, könnte heuer überrascht werden. Kroatische Gemeinden dürfen künftig selbst festlegen, ob Alkohol nachts in Supermärkten, Kiosken oder Tankstellen verkauft werden darf.

Die Regel richtet sich vor allem gegen ausufernden Partytourismus in beliebten Küstenorten. In Restaurants, Bars und Hotels darf weiterhin ausgeschenkt werden.

3. Keine Energy-Drinks für Jugendliche

Auch bei koffeinhaltigen Getränken wird Kroatien strenger. Energy-Drinks sollen für Minderjährige deutlich schwerer erhältlich sein – in bestimmten Bereichen sogar nur mehr ab 18 Jahren.

Die Regierung reagiert damit auf Gesundheitsbedenken und einen stark gestiegenen Konsum unter Jugendlichen. Familien sollten daher beachten: Der schnelle Einkauf im Ferienort könnte für Teenager schwieriger werden.

4. Neue Bootsregeln an der Küste

Für Bootsfahrer, Jetski-Nutzer und Charterurlauber gelten strengere Vorgaben an der Küste. Neu geregelt beziehungsweise klarer definiert werden Mindestabstände beim Fahren und Ankern nahe Badezonen und Stränden.

Besonders wichtig: In vielen Bereichen gilt eine streng kontrollierte Schutzzone nahe der Küste. Wer zu nah fährt oder ankert, riskiert empfindliche Strafen.

5. Party-Bremse in Touristenorten

Lärm, Trinkgelage und exzessive Partys sollen eingedämmt werden. Städte und Gemeinden erhalten mehr Möglichkeiten, gegen Ruhestörungen vorzugehen – etwa mit strengeren Sperrstunden, Lautstärke-Regeln oder Einschränkungen im öffentlichen Raum.

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