Es sind Bilder, die ans Herz gehen. Drei winzige Katzenbabys, gerade einmal fünf Wochen alt, sitzen eng aneinander gekauert. Ihre Augen sind von Eiter verklebt, die kleinen Nasen laufen, ihre Ohren sind schwarz vor Schmutz. Von ihrer Mutter fehlt jede Spur. Die Geschwister waren im Waldviertel völlig auf sich allein gestellt.
Der Österreichische Tierschutzverein brachte die geschwächten Kitten sofort auf den Assisi-Hof in Stockerau. Doch statt Erleichterung überwog zunächst die Angst. Die kleinen Samtpfoten kannten bislang nur das Leben auf der Straße. Menschliche Nähe bedeutete für sie keine Geborgenheit, sondern Unsicherheit. Verängstigt drückten sie sich in die hinterste Ecke ihrer Box und wehrten sich gegen jede Berührung.
Die Tierpfleger ließen sich davon nicht abschrecken. Mit viel Geduld reinigen sie mehrmals täglich die verklebten Augen, wärmen die geschwächten Kätzchen und füttern sie vorsichtig mit kleinen Portionen. Mittlerweile steht auch die Diagnose fest: Peter, Heidi und Klara leiden an Katzenschnupfen – einer Erkrankung, die für so junge Tiere lebensbedrohlich werden kann.
Jede Spende – unabhängig von ihrer Höhe – hilft dabei, Peter, Heidi und Klara gesund zu pflegen und weiteren Tieren in Not eine Chance auf ein besseres Leben zu geben. Wenn auch du die wertvolle Arbeit des Österreichischen Tierschutzvereins unterstützen möchtest, dann klicke HIER.
Die drei erhalten nun Medikamente zur Stärkung ihres Immunsystems sowie Augensalbe, um die Entzündungen zu bekämpfen. Damit sie sich nicht gegenseitig anstecken oder weitere Tiere gefährden, gelten strenge Hygienemaßnahmen. Jeder Tag bringt neue Hoffnung – aber auch viel Arbeit und hohe Kosten für die Versorgung.
Doch mit der Rettung der Katzenkinder ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Der Österreichische Tierschutzverein möchte auch die Elterntiere in Sicherheit bringen und verhindern, dass weitere Katzen unter denselben Bedingungen geboren werden müssen.