Wenn Pflege Pickel macht

Pickel am Rücken? Dieser Duschfehler könnte schuld sein

Der Sommer bringt rückenfreie Tops & Bikinis zurück. Umso ärgerlicher, wenn ausgerechnet jetzt kleine Pickel auftauchen. Was du dagegen machen kannst.
Heute Life
13.07.2026, 13:56
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Der Sommer ist da, die Kleidung wird luftiger und plötzlich rückt eine Körperstelle in den Fokus, die den Rest des Jahres meist unter Pullovern verschwindet: der Rücken. Umso frustrierender, wenn ausgerechnet jetzt kleine Pickel und Unreinheiten auftauchen. Viele geben Schweiß oder Sonnencreme die Schuld – dabei könnte die eigentliche Ursache direkt unter der Dusche lauern.

Das kann der Übeltäter sein

Wer unter sogenannten "Backne" – also Akne am Rücken – leidet, denkt meist zuerst an Hitze oder vermehrtes Schwitzen. Tatsächlich kann aber auch die Haarpflege eine entscheidende Rolle spielen.

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Viele Conditioner enthalten reichhaltige Öle, Silikone oder andere pflegende Inhaltsstoffe, die das Haar geschmeidig machen. Gelangen diese beim Ausspülen über Rücken und Schultern auf die Haut, können Rückstände zurückbleiben. Vor allem bei Menschen mit zu Unreinheiten neigender Haut können dadurch die Poren verstopfen – und es entstehen Pickel, Mitesser oder kleine Entzündungen.

Kleine Änderung mit großer Wirkung

Die gute Nachricht: Oft braucht es gar keine neue Hautpflege, sondern nur eine andere Reihenfolge unter der Dusche. Experten empfehlen, die Haare möglichst so auszuspülen, dass der Conditioner nicht über den Rücken läuft – etwa indem der Kopf nach vorne geneigt wird. Wer langes Haar hat, kann die Spülung auch vorsichtig auswaschen, ohne sie unnötig über Schultern und Rücken fließen zu lassen.

Eine weitere einfache Maßnahme: Nach dem Haarewaschen den Rücken noch einmal gründlich mit einem milden Reinigungsgel waschen. So werden mögliche Produktrückstände entfernt, bevor sie die Poren verstopfen können.

So wird bestehende "Backne" wieder besser

Sind bereits Pickel vorhanden, lohnt sich eine gezielte Hautpflegeroutine. Besonders bewährt haben sich chemische Peelings mit AHA- oder BHA-Säuren. Sie lösen abgestorbene Hautschüppchen, reinigen die Poren und können helfen, neuen Unreinheiten vorzubeugen.

Anschließend können Wirkstoffe wie Niacinamid, Azelainsäure oder Vitamin C sinnvoll sein. Sie unterstützen die Haut dabei, Pickelmale nach und nach verblassen zu lassen und den Hautton ebenmäßiger erscheinen zu lassen. Ebenso wichtig ist eine leichte Feuchtigkeitspflege: Ideal sind Produkte, die als "nicht komedogen" gekennzeichnet sind. Sie versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, ohne die Poren zusätzlich zu verstopfen.

Auch Schweiß spielt eine Rolle

Ganz aus der Verantwortung ist Schweiß allerdings nicht. Gerade im Sommer können Wärme und eng anliegende Kleidung dazu beitragen, dass sich Talg, Schweiß und abgestorbene Hautzellen leichter in den Poren sammeln.

Deshalb lohnt es sich, verschwitzte Kleidung möglichst rasch zu wechseln und nach Sport oder einem Tag in der Sonne zeitnah zu duschen. Aggressives Schrubben sollte jedoch vermieden werden – das kann die Haut zusätzlich reizen und Entzündungen sogar verschlimmern.

Wer trotz angepasster Pflegeroutine über längere Zeit unter starken oder schmerzhaften Entzündungen leidet, sollte die Haut ärztlich abklären lassen. In vielen Fällen steckt hinter den hartnäckigen Pickeln mehr als nur die Sommerhitze. Oft genügt jedoch schon eine kleine Veränderung beim Duschen, damit der Rücken wieder klarer und ebenmäßiger aussieht.

{title && {title} } red, {title && {title} } 13.07.2026, 13:56
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