Tierisch grantig

Mann fliegt 2 Meter hoch - Bison versteht keinen Spaß

Ein ausgewachsener Bison attackierte einen 65-jährigen Touristen im Yellowstone-Nationalpark und schleuderte ihn rund zwei Meter in die Luft.
Heute Tierisch
15.07.2026, 11:57
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Dramatische Szenen im berühmten Yellowstone-Nationalpark in den USA: Ein Bisonbulle hat einen Touristen angegriffen und mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Der 65-jährige Carl Isom-McDaniel war gemeinsam mit seinem 13 Jahre alten Enkel in der Nähe des Bridge-Bay-Campingplatzes unterwegs, als das tonnenschwere Tier plötzlich auf die beiden zustürmte.

Ein Augenzeuge hielt den Angriff mit einer Kamera fest. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie der Mann vor dem Bison davonläuft. Das Tier holt ihn jedoch ein, trifft ihn mit voller Wucht und schleudert ihn rund zweieinhalb Meter hoch durch die Luft. Anschließend bleibt der Schwerverletzte auf dem Boden liegen.

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Oberschenkel vierfach gebrochen

Der Tourist erlitt bei dem Angriff vier Brüche am Oberschenkelknochen in der Nähe der Hüfte sowie schwere Prellungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus in Bozeman im US-Bundesstaat Montana, wo er operiert wurde. Schon einen Tag nach dem Eingriff konnte er Berichten zufolge wieder aufstehen.

Sein Enkel blieb unverletzt. Nach eigenen Angaben hatte sich der Großvater zwischen das Tier und den Jugendlichen gebracht, um den Bison von seinem Enkel wegzulocken. Als der Mann verletzt auf dem Boden lag, stand das Tier zunächst unmittelbar über ihm, griff ihn jedoch nicht erneut an. Laut den US-amerikanischen Medien sei der mutige Opa allerdings dankbar, dass nicht mehr passiert ist.

Auffälliges Tier und blöde Zeit

Augenzeugen zufolge hatte der Bison bereits vor dem Angriff einen aufgewühlten Eindruck hinterlassen und andere Besucher verfolgt. Der Mann und sein Enkel sollen das Tier dagegen nicht absichtlich provoziert und einen deutlichen Abstand eingehalten haben. Der genaue Auslöser des Angriffs wird zurzeit untersucht.

Experten vermuten auch, dass die beginnende Paarungszeit an dem aggressiven Verhalten des Bisons Schuld gehabt haben könnte, denn gerade Bullen reagieren hier oftmals unberechenbar und irrational.

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