Wird oft vergessen

Auch dieses Teil beim Geschirrspüler musst du putzen

Die meisten denken beim Saubermachen des Geschirrspülers an Sieb und Dichtungen. Aber ein wichtiger Teil wird oft vergessen.
Heute Life
31.03.2026, 11:12
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Ein Geschirrspüler spart dir im Alltag viel Zeit und Mühe. Umso ärgerlicher, wenn das Geschirr trotz Spülgang noch schmutzig herauskommt. Oft ist nicht gleich ein Defekt schuld. Häufig liegen Kalk und andere Ablagerungen in der Maschine an – das sorgt für schlechte Ergebnisse und mehr Aufwand. Eine regelmäßige Pflege kann hier viel ausrichten.

Wie oft braucht der Geschirrspüler eine Grundreinigung?

Hersteller empfehlen, den Geschirrspüler alle drei bis sechs Monate ordentlich zu reinigen und zu entkalken. Eine kleine Reinigung – wie sie zum Beispiel Ikea empfiehlt – einmal im Monat schadet aber auch nicht. Spätestens, wenn die Maschine schlechter spült oder komisch riecht, ist es höchste Zeit. Denn das kann bedeuten, dass sich Bakterien oder sogar Schimmel breitmachen – und das ist nicht nur grauslich, sondern auch gesundheitsschädlich. Besonders bei hartem Wasser solltest du öfter zur Reinigung greifen.

Wie hart ist das Wasser an deinem Wohnort?

Die Wasserhärte hat nicht nur einen Einfluss auf die Kalkbildung in verschiedensten Maschinen, sondern auch auf Haut und Haare und auf die Kleidung, die du in deiner Waschmaschine wäschst. Es lohnt sich also zu wissen, wie hart das Wasser an einem Wohnort ist. HIER kannst du sehen, wie hart das Wasser an deinem Wohnort ist.

Sprüharme – das oft vergessene Herzstück

Die Sprüharme verteilen beim Spülvorgang das Wasser in der Maschine. Sie sitzen meist unter der oberen Schublade und am Boden. Beim Putzen werden sie aber oft übersehen. Normalerweise lassen sie sich leicht herausnehmen, schau aber vorher sicherheitshalber in die Anleitung. Sind die Sprüharme draußen, solltest du die kleinen Löcher checken – oft sind sie mit Kalk verstopft. Der Reinigungsgeräte-Hersteller Kärcher empfiehlt, die Löcher mit einem Zahnstocher und warmem Wasser sauberzumachen.

So bringst du auch den Rest der Maschine auf Vordermann

Das Sieb am Boden solltest du öfter als nur alle paar Monate reinigen. Da sammeln sich Essensreste, Klebeetiketten und manchmal sogar der Deckel einer Trinkflasche. Nimm das Sieb raus, entferne alles Grobe und putz es unter fließendem Wasser mit einer Spülbürste und Spülmittel. Gut ausspülen nicht vergessen!

Auch die Gummidichtungen solltest du regelmäßig abwischen, denn dort sammeln sich gerne Bakterien und Ablagerungen. Ein Essigreiniger hilft hier gut, danach mit einem feuchten Lappen nachwischen. Wichtig: Lass die Tür nachher offen, damit alles gut trocknen kann.

Entkalken – so geht’s am besten

Lass den Geschirrspüler ab und zu leer auf hoher Temperatur laufen. Das ist der beste Moment zum Entkalken. Es gibt spezielle Reinigungsmittel, aber Hausmittel tun's auch. "Dazu 1 bis 2 Esslöffel Natron oder Backpulver auf den Boden der leeren Maschine streuen. Das Pulverfach mit circa 20 Milliliter Essigessenz füllen und anschließend ein Programm mit möglichst hoher Temperatur ohne Vorspülen durchlaufen lassen", schreibt Kärcher auf seiner Website. "Wichtig ist, dass Natron und Essig nicht direkt zusammenkommen, denn einzeln können sie ihre Eigenschaften besser entfalten." Die Mischung wirkt übrigens auch antibakteriell.

{title && {title} } red, {title && {title} } 31.03.2026, 11:12
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