Schreck für die Fahrgäste am Montag auf der Wilden Maus im Prater (Wien-Leopoldstadt). Zwei Wagerl blieben plötzlich stecken, fünf Fahrgäste saßen nach der Störung auf der "Wilden Maus" in 16 Metern Höhe fest, wurden erst nach zwei Stunden gerettet – "Heute" berichtete. Auch Schülerin Lotte saß ausgerechnet an ihrem 9. Geburtstag in einem Wagerl in luftiger Höhe fest. Das Fahrgeschäft wurde behördlich gesperrt – wir berichteten.
Die Achterbahn wurde mittlerweile von einem Ziviltechniker genau untersucht. Nun ist der Grund dafür bekannt, warum ein Waggon plötzlich blockierte und der dahinter fahrende hineinkrachte. "Es handelte sich um ein technisches Problem", so eine Sprecherin des Betreibers im Prater. Ein defektes Druckluftventil soll die Ursache für den Stopp des Waggons gewesen sein. "Es war also kein Fahrfehler, sondern ein technisches Problem, das so rasch wie möglich behoben wird", so die Sprecherin zu "Heute".
Die Achterbahn-Betreiber bedauern den Vorfall sehr. "Wir bedauern, dass es zu diesem Vorfall kam – zum Glück ohne Personenschäden. Danke an alle Einsatzkräfte, die dabei unterstützt haben, die Fahrgäste sicher aus den Waggons zu holen", heißt es vonseiten des Betreibers. Die letzte Überprüfung des Fahrgeschäfts war erst Ende Juli 2026.
Die Wiener Berufsfeuerwehr war sofort nach der Alarmierung ausgerückt, auch eine Sondereinsatz- und Seiltechnikgruppe stand im Einsatz. Das war auch notwendig, denn: Während die Insassen eines Waggons per Drehleiter gerettet werden konnten, mussten speziell ausgerüstete Höhenretter zu dem zweiten Wagen aufsteigen und drei Fahrgäste über eine Drehleiter und eine Teleskopmastbühne wieder zu Boden bringen.
Zum Glück blieben alle unverletzt, Lotte (9) wird diesen Geburtstag in Erinnerung behalten. Der Schaden an der Achterbahn wird gerade behoben. Die Wilde Maus sollte schon Donnerstagabend (3.9.) wieder in Betrieb gehen.