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Ausgebucht – Italien meldet Urlauber-Ansturm für 2026

Italien bleibt eines der gefragtesten Reiseziele Europas. Eine neue Studie zeigt: Für 2026 wird ein regelrechter Ansturm von Urlaubern erwartet.
Heute Life
10.03.2026, 19:21
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Italien bleibt eines der beliebtesten Reiseziele Europas. Das zeigt eine aktuelle Studie von Isnart im Auftrag der italienischen Handelskammern Unioncamere und der Tourismus-Marketing-Organisation Enit. Demnach kann das Land 2026 mit einem deutlichen Anstieg der Touristenzahlen rechnen. Viele Unterkünfte seien bereits jetzt stark ausgelastet, und Experten erwarten einen besonders erfolgreichen Start in das neue Tourismusjahr.

Schon zwischen Jänner und April seien rund die Hälfte der Hotelzimmer und Ferienunterkünfte reserviert. Vor allem Reisende aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz würden für eine steigende Nachfrage sorgen.

Zahlen steigen weiter

Einen zusätzlichen Schub erhielt der Tourismus durch die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina. Für Februar wurden Belegungsraten von 70 bis 85 Prozent verzeichnet, während für die folgenden Monate bereits etwa 60 Prozent der Zimmer im Voraus gebucht sind. Die italienische Tourismusministerin rechnet daher allein in den ersten vier Monaten des Jahres mit mehr als 100 Millionen Übernachtungen im Land.

Besonders stark wächst der internationale Tourismus. Ausländische Gäste machten zuletzt etwa 48 Prozent aller Ankünfte aus. Inhaltlich bleibt Kultur der wichtigste Reisegrund für Italienbesucher. Rund 45 Prozent der internationalen Gäste nennen kulturelle Sehenswürdigkeiten als Hauptmotiv für ihre Reise. Kulinarische Erlebnisse folgen mit etwa 20 Prozent auf Platz zwei, danach Outdoor-Aktivitäten.

Darüber hinaus zeigt sich ein neuer Trend bei der Urlaubsplanung: Etwa jeder fünfte internationale Tourist nutzt inzwischen künstliche Intelligenz, um Reisen zu organisieren – etwa für Routenvorschläge, Hotelbuchungen oder Restauranttipps. Auch private Ferienunterkünfte boomen weiter: Für den Zeitraum von März bis Juni 2026 wurden über Online-Plattformen bereits mehr als 6,7 Millionen Übernachtungen gebucht.

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