Auf Österreichs Straßen steht das nächste Stau-Wochenende bevor. Der ARBÖ rechnet wegen des Ferienbeginns in Nordrhein-Westfalen (D) und Teilen der Niederlande sowie mehrerer Großveranstaltungen mit starkem Reiseverkehr auf den wichtigsten Autobahnen.
Besonders am Samstag dürften sich laut den Verkehrsexperten lange Kolonnen auf den Transitrouten im Osten, Süden und Westen bilden.
Betroffen sind unter anderem die Brennerautobahn (A13) im Bereich der Luegbrücke und der Mautstelle Schönberg, die Inntalautobahn (A12) vor Kufstein/Kiefersfelden und Innsbruck sowie die Innkreisautobahn (A8) vor Suben und in Baustellenbereichen.
Auch auf der Karawankenautobahn (A11), der Ostautobahn (A4), der Pyhrnautobahn (A9), der Tauernautobahn (A10), der Westautobahn (A1) und der Wiener Außenringautobahn (A21) erwartet der ARBÖ erhebliche Verzögerungen.
Die Verkehrsexperten raten deshalb, wenn möglich nicht am Freitagnachmittag oder am Samstag zwischen dem frühen Vormittag und dem späten Nachmittag loszufahren. Außerhalb der Hauptreisezeiten könnten sich längere Verzögerungen zumindest teilweise vermeiden lassen.
Für zusätzlichen Verkehr sorgt der Formel-1-Grand-Prix auf dem Hungaroring bei Budapest. Vor allem Fans von Max Verstappen aus den Niederlanden – die sogenannte "Orange Army" – reisen traditionell in großer Zahl an.
Viele von ihnen fahren über die A8, A1, A21, S1 und A4 Richtung Nickelsdorf und weiter nach Ungarn. Dort trifft der Fanverkehr auf die Urlauber aus den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen.
Am Samstag findet außerdem die Austrian Bowl XLI in Maria Enzersdorf statt. Im Finale der österreichischen American-Football-Meisterschaft treffen die Danube Dragons auf die Graz Giants. Bereits davor wird die Ladies Bowl XXVII ausgetragen.
Der ARBÖ rechnet mit mehreren Tausend Fans. Verzögerungen werden vor allem auf der Südautobahn (A2), rund um den Knoten Vösendorf, bei der Abfahrt Mödling/SCS sowie auf den Zufahrtsstraßen zur Südstadt erwartet.
Auch das Donauinsel Open Air in Wien sorgt bis Samstag für zusätzlichen Verkehr. Rund 100.000 Besucher werden zur viertägigen Konzertreihe erwartet.
Die größten Belastungen erwartet der ARBÖ am Mittwoch und Donnerstag, wenn sich Konzert- und Berufsverkehr überschneiden. Betroffen sind vor allem die Donauuferautobahn (A22), die Südosttangente (A23), der Handelskai sowie die Zufahrten über die Floridsdorfer und die Brigittenauer Brücke.
Da es rund um das Veranstaltungsgelände nur wenige Parkplätze gibt, empfiehlt der ARBÖ die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere mit der U6.