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Babler fördert Porno-Festival in Wien mit Steuergeld

SPÖ-Kulturminister Babler lässt für das Wiener Porno-Festival erneut 8.000 Euro Steuergeld springen. Die FPÖ ortet "staatlich geförderte Perversion".
Newsdesk Heute
17.03.2026, 12:50
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Zum bereits neunten Mal geht von 16. bis 20. April in Wien das Porno-Filmfestival über die Bühne. Veranstaltungen finden im Schikaneder Kino in Margareten, in der Libelle und der Akademie der bildenden Künste statt. Einer der Titel der Events: "Porno-Party 2026 – Frucht-Orgie".

Porno "in öffentlichen Raum bringen"

Die Veranstalter sehen ihre "ambitionierte Aufgabe" unter anderem darin, "die lebendige Vielfalt der Pornografie zu präsentieren und zu feiern, während wir zugleich offene gesellschaftliche Diskussionen anstoßen".

Ziel sei es, "ein Genre, das üblicherweise auf den privaten Raum beschränkt ist, wieder in den öffentlichen Kinoraum zurückzubringen".

8.000 Euro aus Babler-Ressort

Kulturminister Andreas Babler (SP) lässt dafür heuer wieder Tausende Euro Steuergeld an den Verein "Freund_lnnen* des pornographischen Films" springen. Eine Anfragebeantwortung an Nationalrat Sebastian Schwaighofer von den Freiheitlichen fördert zutage, dass – wie unter Bablers Vorgänger – 8.000 Euro seitens des Ministeriums fließen.

Das Kulturressort argumentiert in seiner Beantwortung wie folgt: "Die Förderungen erfolgten auf Grundlage des Kunstförderungsgesetzes." Bewilligt wurde der Antrag am 3. November des Vorjahres.

Anal-Workshops staatlich gefördert

Was wird für das Geld geboten? In der Vergangenheit wurden beim Porno-Festival bereits Programmpunkte wie 'Anal Joy Workshops' oder filmische Vorführungen mit Titeln wie 'Group Porn Shorts' abgehalten. Was 2026 gezeigt wird, soll in den nächsten Tagen kommuniziert werden.

„Das ist keine Kulturförderung, das ist eine Verhöhnung jedes anständigen Bürgers.“
Sebastian SchwaighoferNationalratsabgeordneter (FPÖ)
Nationalratsabgeordneter Sebastian Schwaighofer (FPÖ)
Parlamentsdirektion/Thomas Topf

FPÖ: "Obszöne Inhalte"

Kritik an dieser Förderpraxis übt FPÖ-Mandatar Sebastian Schwaighofer: "Während die Teuerung durch das Land fegt und die Regierung faktisch nichts dagegen unternimmt, schmeißt Babler das hart erarbeitete Steuergeld der Österreicher für 'Anal-Workshops' und 'BDSM-Kurse' zum Fenster raus", sagt er gegenüber "Heute".

"Das ist keine Kulturförderung, das ist eine Verhöhnung jedes anständigen Bürgers, der frühmorgens aufsteht und zur Arbeit geht! Jedem seien seine sexuellen Praktiken unbenommen, aber das öffentliche Zurschaustellen obszöner Inhalte finanziert durch Steuergelder geht entschieden zu weit", so Schwaighofer.

Scharfe Kritik übt der Blaue am SPÖ-Vizekanzler: "Wenn Herr Babler Pornos und Fetisch-Workshops als 'politische Bildung' verkauft, dann zeigt das nur, wie völlig jenseitig und abgehoben diese linke Schickeria mittlerweile agiert. Was haben 'Hentai-Pornos' oder Filmnummern wie 'Captain Faggotron Saves the Universe ' mit österreichischer Kulturidentität zu tun? Hier werden unter dem feigen Deckmantel der 'künstlerischen Freiheit' Randgruppen und Perversitäten staatlich alimentiert, während unsere Traditionen und Werte mit Füßen getreten werden. Wer Pornografie zur Staatskunst erhebt, hat in einem Ministeramt nichts verloren."

FP-Schwaighofer: "Moralischer Verfall"

Freilich fließen die Förderungen nicht erst seit Babler, sondern schon seit Jahren. Für die FPÖ mache dies die Sache "nur noch schlimmer". Es zeige, wie tief sich bestimmte Netzwerke bereits in die Fördertöpfe der Republik eingegraben hätten, so Schwaighofer. "Das ist das wahre Gesicht dieser Verlierer-Koalition: Millionen für das Ausland, Tausende Euro für Pornos und Genderpolitik, aber Sparpakete und Belastungen für die eigene Bevölkerung. Dieser Sumpf aus moralischem Verfall und verschwenderischen Förderpraktiken muss trockengelegt werden."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 17.03.2026, 13:05, 17.03.2026, 12:50
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