"Auf Kosten der Steuerzahler"

Bablers Reise zur Fußball-WM hat nun Nachspiel

SPÖ-Sportminister und Vizekanzler Babler ist für die Fußball-WM extra in die USA gereist. Die FPÖ hat nun eine parlamentarische Anfrage gestellt.
André Wilding
18.06.2026, 11:08
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FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz übt am Donnerstag scharfe Kritik an SPÖ-Sportminister Babler: Während dieser die Förderung für ein bewährtes Fußballprojekt für Kinder und Jugendliche ersatzlos streicht ("Heute" berichtete), lasse sich die Regierung den eigenen Fußballspaß weiterhin von den Steuerzahlern bezahlen.

"Für Kinder plötzlich kein Geld mehr da"

"Seit dem Jahr 2010 lernen tausende Kinder und Jugendliche – unabhängig von Herkunft und Geldbörse der Eltern – in Fußballkäfigen Teamgeist, Respekt und gesunde Bewegung. Rund 1.300 Nachwuchskicker pro Jahr, betreut von großteils ehrenamtlichen Trainern. Und genau diesem Projekt dreht Babler den Geldhahn zu", so Schnedlitz.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Für unsere Kinder ist plötzlich kein Geld mehr da, aber für die eigenen Vergnügungen der Stocker-Babler-Regierung sehr wohl", kritisierte der FPÖ-Generalsekretär, und weiter: "Babler bricht zur Fußball-WM auf, um wieder auf Kosten der Steuerzahler durch die Welt zu jetten. Für die eigene Belustigung – einen Mehrwert für die WM oder das Team bietet Babler definitiv nicht – ist also offensichtlich Steuergeld vorhanden. Wenn er schon zur WM will, soll er sich das gefälligst, wie alle anderen österreichischen Fans auch selbst bezahlen!"

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz
Helmut Graf

Kosten müssen offengelegt werden

Die Freiheitlichen kündigten daher an, mittels parlamentarischer Anfragen sämtliche Kosten der Regierungstrips zur Fußball-WM abzufragen: Wer fliegt, wer wird mitgenommen, wie wird genächtigt, welche Tickets und welcher Begleittross werden sich auf Steuerkosten geleistet und was lässt man sich sonst noch alles blechen?

"Wir werden jeden einzelnen Cent ans Licht zerren. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, zu erfahren, wofür ihr hart erarbeitetes Geld verprasst wird, während man es bei den eigenen Kindern einspart", betont Schnedlitz.

Neuwahlen gefordert

"Eine Regierung, die bei den Kindern kürzt und sich gleichzeitig selbst die teuersten Vergnügungen finanzieren lässt, hat jeden Anstand verloren. Wer sich derart über das Wohl der Kinder stellt, der sollte sich schämen”, stellte Schnedlitz klar und forderte einmal mehr Neuwahlen und einen Kurswechsel zugunsten der hart arbeitenden Bevölkerung.

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