Großeinsatz am Dienstag in Wien-Hietzing: Bei Bauarbeiten in der Maxingstraße wurde ein verdächtiger Gegenstand aus dem Boden geborgen. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg handeln dürfte.
Ein Baggerfahrer hatte das Kriegsrelikt bei Arbeiten ausgehoben. Ein sprengstoffkundiger Arbeiter vor Ort informierte die alarmierten Polizeibeamten darüber, dass es sich vermutlich um eine historische Handgranate handle.
Die Polizei sperrte daraufhin den Gefahrenbereich großräumig ab. Spezialisten des Entminungsdienstes des Bundesheeres rückten an und bestätigten den Verdacht.
Die Handgranate wurde in weiterer Folge sicher entfernt und abtransportiert. Danach konnten die Sperren wieder aufgehoben werden.
Die Wiener Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, verdächtige Gegenstände oder mögliches Kriegsmaterial keinesfalls zu berühren oder zu bewegen. Wer einen solchen Fund macht, soll sich den Auffindungsort merken, ausreichend Abstand halten und umgehend den Notruf 133 verständigen.