Der ÖSV hat seinen Kader für den Weltcup-Auftakt in Sölden bekannt gegeben. Insgesamt 17 Athletinnen und Athleten werden bei den Riesentorläufen am 24. und 25. Oktober auf dem Rettenbachferner an den Start gehen. Eine prominente ÖSV-Hoffnung fehlt allerdings verletzungsbedingt.
Nina Astner muss nach einem Sturz im Training auf den Saisonauftakt verzichten. Die 26-jährige Tirolerin zog sich dabei eine Verletzung am rechten Unterschenkel zu. Laut Angaben des Österreichischen Skiverbandes handelt es sich allerdings um keine schwerwiegende Verletzung.
Für Astner ist der Ausfall dennoch bitter. Die Tirolerin gehörte in der vergangenen Saison zu den positiven Überraschungen im ÖSV-Team. Insgesamt siebenmal fuhr sie in die Weltcup-Punkteränge, ihr bestes Ergebnis war ein zwölfter Platz.
Ihren Startplatz in Sölden übernimmt Leonie Raich. Die weiteren noch offenen Tickets sicherten sich Natalie Falch, Elena Riederer und Valentina Rings-Wanner. Für Falch wird es der erste Weltcup-Einsatz im Riesentorlauf sein.
Bereits fix für den Saisonauftakt qualifiziert waren Vorjahressiegerin Julia Scheib, Stephanie Brunner, Franziska Gritsch, Victoria Olivier und Ricarda Haaser. Letztere feiert nach ihrem schweren Schienbeinkopfbruch ihr Comeback im Weltcup.
Bei den Herren schickt der ÖSV acht Athleten ins Rennen. Stefan Brennsteiner, Marco Schwarz, Lukas Feurstein, Patrick Feurstein, Raphael Haaser, Joshua Sturm, Noel Zwischenbrugger und Jakob Eisner vertreten Österreich beim Heimauftakt. Für Eisner wird es der erste Weltcup-Start seiner Karriere.
Nicht mit dabei ist hingegen Vincent Kriechmayr. Der Speed-Spezialist entschied sich gegen einen Start beim Riesentorlauf in Sölden.