Schrotflinten-Angriffe

Blutbad in der Türkei – Acht Menschen erschossen

Mehrere Tatorte, acht Tote und ein Schwerverletzter: Nach einer tödlichen Schussserie in der Türkei sitzt ein Verdächtiger in Haft.
05.11.2026, 21:05
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Eine schreckliche Gewalttat erschüttert die westtürkische Provinz Afyonkarahisar: Bei Schusswaffenangriffen an mehreren Orten sind acht Menschen getötet worden. Ein weiterer Mensch wurde schwer verletzt. Unter den Todesopfern befinden sich zwei Lehrerinnen. Der mutmaßliche Täter wurde inzwischen in einer Nachbarprovinz festgenommen.

Die Angriffe ereigneten sich am Donnerstag im Bezirk İhsaniye. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu wurden zunächst mehrere Tote und Verletzte an unterschiedlichen Orten entdeckt. In der Nähe der Dörfer Ayazini und Kıyır fanden Einsatzkräfte mehrere erschossene Menschen. In Yukarıtandır wurden zudem drei verletzte Frauen entdeckt. Zwei von ihnen starben später im Krankenhaus.

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Insgesamt kamen acht Menschen ums Leben. Eine weitere Person wurde schwer verletzt und wird medizinisch behandelt. Bei den Angriffen soll eine Schrotflinte verwendet worden sein.

Verdächtiger in Nachbarprovinz gefasst

Nach der Tat leitete die Gendarmerie eine groß angelegte Fahndung ein. Der mutmaßliche Schütze soll mit einem roten Kleintransporter geflüchtet sein. Die Suche führte bis in die Provinz Eskişehir. Dort wurde der Verdächtige nach Angaben der Behörden von Polizei und Gendarmerie festgenommen.

Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Die Staatsanwaltschaft Afyonkarahisar hat Ermittlungen eingeleitet. Die Behörden arbeiten daran, den Ablauf der Angriffe und ein mögliches Motiv zu klären.

Zwei Lehrerinnen unter den Todesopfern

Besonders betroffen ist auch die regionale Bildungsgemeinschaft. Unter den Todesopfern befinden sich zwei Lehrerinnen, die an einer Mittelschule im Bezirk İhsaniye unterrichteten. Das teilte die Bildungsverwaltung der Provinz mit.

Die genauen Umstände der Tat und mögliche Beziehungen zwischen dem Verdächtigen und den Opfern sind bislang nicht abschließend geklärt.

red, Akt. 05.11.2026, 21:11, 05.11.2026, 21:05
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