Star-Anwältin übernimmt

Bluttat nach Date: Wiener im Drogenrausch getötet

Nun werden mehr Details zu der Bluttat in Langenzersdorf bekannt, Drogen dürften eine Rolle gespielt haben. Star-Anwältin Astrid Wagner übernimmt.
Österreich Heute
10.08.2026, 10:26
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Eine schreckliche Bluttat erschütterte vor ein paar Tagen die Bewohner im ansonsten friedlichen Langenzersdorf bei Wien. Ein Ungar (18) soll bei einem Date mit einem Einheimischen (29) in Streit geraten sein. Für den Wiener endete dieser tödlich. Der Kampfsportler soll den 29-Jährigen mit bloßen Händen brutal erschlagen haben. Über den Taekwondo-Kämpfer wurde am Samstag die U-Haft verhängt. Der Verdächtige sitzt nun in der Justizanstalt Korneuburg ein.

Fake-Date als Falle

Der junge Mann soll bereits gestanden haben, seinen Internet-Bekannten attackiert zu haben. Der 18-Jährige soll der sogenannten "Pedo-Hunter"-Szene angehören. Diese macht Jagd auf Homosexuelle, lockt Opfer mit Fake-Dates in die Falle. Das Motiv könnte also Schwulenhass gewesen sein.

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Star-Anwältin übernimmt

Star-Anwältin Astrid Wagner will den Fall nun übernehmen. Die renommierte Strafverteidigerin kennt sich mit Kapitalverbrechen aus, besuchte den Verdächtigen bereits in der Justizanstalt Korneuburg (Niederösterreich). "Die Zurechnungsfähigkeit war möglicherweise aufgehoben", so Wagner.

Drogen im Spiel

Es dürften Drogen eine Rolle gespielt haben, wahrscheinlich handelt es sich um Ecstasy. Nun werden umfangreiche Untersuchungen toxikologischer Art unternommen. Dann wird geprüft, ob der 18-Jährige zurechnungsfähig war. Der Verdächtige, der sehr jung wirkt, steht noch immer unter Schock. Er dürfte das Ausmaß des Vorfalls noch nicht realisiert haben. Das Opfer hatte er über Snapchat kennengelernt.

Hausbesitzer war auf Urlaub

Der 18-Jährige hatte den Wiener über eine Social-Media-Plattform kontaktiert. In der Nacht auf Donnerstag trafen sich die beiden dann in dem Einfamilienhaus in Langenzersdorf. Der Eigentümer war auf Urlaub. Er hatte die Familie des 18-Jährigen gebeten, während seiner Abwesenheit auf das Haus aufzupassen. Deshalb hatte der Kampfsportler Zugang zu den Wohnräumen, konnte dort ungestört Besucher empfangen.

Wiener hatte keine Chance

Bei dem Date soll der 18-Jährige schließlich den 29-Jährigen attackiert, massive Gewalt gegen den Kopf- und Halsbereich des 29-Jährigen ausgeübt haben. Der Wiener verstarb noch an Ort und Stelle. Nach der Attacke verständigte der 18-Jährige einen Angehörigen. Dieser alarmierte Donnerstag gegen 6.30 Uhr die Polizei. Für den Verdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.

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