BMW muss zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognose nach unten korrigieren.
Statt einer Rendite von ein bis drei Prozent rechnet der Konzern im Autogeschäft nun nur noch mit einer Gewinnmarge zwischen minus 0,5 und plus 0,5 Prozent. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel um 3,4 Prozent nach.
Als Grund für die Senkung nennt das Unternehmen erweiterte Portfolio- und Strukturmaßnahmen.
So werde der im Sommer angekündigte Personalabbau beschleunigt und schneller abgeschlossen als ursprünglich geplant.
Wie n-tv berichtet, war ein Anfang Oktober gestartetes Abfindungsprogramm überraschend erfolgreich. BMW musste es bereits nach weniger als drei Wochen wieder schließen.
Die Kosten für den Jobabbau könnten nun schon im laufenden Quartal zum Tragen kommen – insgesamt rechnet der Konzern mit rund einer Milliarde Euro.
Zudem werden angesichts der starken Nachfrage nach den Elektroautos der Neuen Klasse einige ältere Elektromodelle früher als geplant aus dem Programm genommen.
Auch der Fahrzeugabsatz läuft schlechter als erhofft: BMW rechnet nun mit einem Rückgang von fünf bis zehn Prozent statt einem leichten Minus.
Details will der Konzern bei der Vorlage seiner Quartalszahlen am Mittwochmorgen bekanntgeben. Für BMW ist es bereits die zweite Gewinnwarnung in diesem Jahr.