Drama in der Luft: Eine Passagiermaschine von Wizz Air auf dem Weg von London nach Sofia erhielt im bosnischen Luftraum eine Bombendrohung.
Der Pilot entschied sich daraufhin für eine außerplanmäßige Landung in Budapest.
Ein Gripen-Kampfjet der ungarischen Luftwaffe stieg auf, um das Flugzeug vom Eintritt in den ungarischen Luftraum bis zur sicheren Landung zu begleiten.
Wie n-tv unter Berufung auf das ungarische Nachrichtenportal 24.hu berichtet, teilte die Fluggesellschaft Wizz Air mit, dass die Maschine am Budapester Flughafen durchsucht wurde. In welcher Weise die Bombendrohung übermittelt wurde, war zunächst unklar.
Die gute Nachricht: Bei der Durchsuchung wurden weder Sprengstoff noch verdächtige Gegenstände gefunden. Der Passagierjet darf daher seine Reise nach Sofia fortsetzen.
Verteidigungsminister Romulusz Ruszin-Szendi schrieb auf seiner Facebook-Seite: "Unsere Soldaten haben erneut bewiesen, dass sie im Bedarfsfall sofort einsatzbereit sind und die Sicherheit des ungarischen Luftraums gewährleisten können."