Mit dem Ende der Sommerzeit beginnt am Flughafen Graz die Wintersaison.
Im Mittelpunkt des neuen Flugplans (gültig bis zum letzten Sonntag im März) stehen Verbindungen zu europäischen Großstädten und großen Umsteigeflughäfen. Dazu kommen einige direkte Flüge in wärmere Regionen.
Eurowings verbindet Graz dreimal pro Woche mit Berlin und zweimal wöchentlich mit Hamburg. Auf beiden Strecken sind zusätzlich mehrere Flüge an einzelnen Terminen vorgesehen. British Airways hebt dreimal pro Woche nach London ab.
Lufthansa und Air Dolomiti fliegen mehrmals täglich nach Frankfurt und München. Im Vergleich zum vergangenen Winter werden auf vielen Verbindungen größere Maschinen eingesetzt. Dadurch steigt die Zahl der verfügbaren Sitzplätze.
Swiss stockt die Strecke zwischen Graz und Zürich auf sieben Flüge pro Woche auf. Damit gibt es täglich eine Verbindung. Über die angebundenen Drehkreuze können Passagiere laut Flughafen rund 200 Ziele mit nur einem Umstieg erreichen.
Wer im Winter Sonne sucht, kann mit Sunexpress direkt nach Antalya fliegen. Corendon Airlines bietet einmal pro Woche eine Verbindung nach Hurghada an.
Ende Oktober und Anfang November gibt es zudem einzelne Flüge nach Istanbul, Palma de Mallorca und Malta.
Am 4. Dezember startet ein Sonderflug nach Lissabon. Für den 20. März 2027 ist eine Osterreise nach Madrid geplant.
Der Flughafen blickt bereits auf den Sommer 2027. Nach der Auflösung der Eurowings-Station mussten für mehrere Ferienrouten neue Partner gefunden werden.
Aegean Airlines soll zweimal pro Woche nach Rhodos fliegen. Freebird Airlines bedient Heraklion einmal wöchentlich, während Air Cairo bis zu zweimal pro Woche nach Hurghada abhebt.
SkyAlps nimmt Olbia auf Sardinien mit zwei wöchentlichen Verbindungen ins Programm.
Eurowings bleibt mit Flügen nach Berlin, Düsseldorf und Hamburg sowie den Ferienzielen Palma de Mallorca und Karpathos in Graz vertreten. Auch Antalya, Brac, Calvi, Skiathos und Paros sollen weiterhin direkt erreichbar sein. Insgesamt sind für den Sommer rund 30 Direktziele angekündigt.
Gespräche mit Pegasus über eine Rückkehr der derzeit ausgesetzten Istanbul-Verbindung laufen noch. Eine fixe Zusage gibt es bislang nicht.
„Trotz der schwierigen Umfeldsituation ist es uns gelungen, vier neue Airlines vom Standort Graz Airport zu überzeugen, und so weitgehendst die Lücke zu schließen, die durch die Programmreduzierung der Eurowings entstanden ist", erklärt Flughafengeschäftsführer Wolfgang Grimus.