In Therapiezentrum verlegt

Brutale Attacke! Häftling biss Beamtin fast Finger ab

Eine 30-jährige Gefängnis-Insassin biss einer Justizwachebeamtin fast den Finger ab – jetzt wird sie in ein Therapiezentrum verlegt.
Newsdesk Heute
23.05.2026, 21:39
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Ein Prozess in Innsbruck zeigt jetzt drastisch, mit welchen Situationen Justizwachebeamte im Strafvollzug konfrontiert sind. Eine psychisch schwer erkrankte Insassin verletzte eine Beamtin so schwer, dass diese wochenlang ausfiel.

Die 30-jährige Tirolerin war laut Bericht bereits seit Jahren in der Justizanstalt bekannt. Die zuletzt obdachlose Frau war in die Innsbrucker Drogenszene geraten und fiel im Bereich des Bahnhofs immer wieder durch aggressive Vorfälle auf.

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Schwere Zwischenfälle in Haft

Bei ihrem jüngsten Haftaufenthalt galt sie zunächst als psychisch auffällige Drogenabhängige. Später eskalierte die Situation jedoch mehrfach. In einer Gemeinschaftszelle kam es laut Bericht zu schweren Zwischenfällen, weshalb die Frau schließlich in Einzelhaft gebracht wurde, berichtet die "Tiroler Tageszeitung".

Schon zuvor hätten sieben Beamte die zierliche Frau nur mit Mühe unter Kontrolle halten können. Die 30-Jährige habe getreten, gespuckt und gebissen.

Beamtin in den Finger gebissen

Auch in der Einzelzelle beruhigte sich die Lage nicht. Die Insassin verweigerte Medikamente und schleuderte einen Wasserbecher durch die Essensdurchreiche. Kurz darauf eskalierte die Situation erneut. Die Frau versuchte laut Bericht plötzlich, sich durch die kleine Klappe der Durchreiche zu zwängen – und schaffte es bis zur Körpermitte.

Zwei Justizwachebeamtinnen hielten dagegen. Dabei biss die Insassin einer Beamtin trotz Schutzhandschuhen in den Finger. Erst nach mehreren Sekunden konnte die Situation beendet werden.

Drei Wochen im Krankenstand

Die verletzte Beamtin erlitt schwere Verletzungen und musste 21 Tage in Krankenstand. Bis heute kämpft sie laut Bericht mit Einschränkungen beim Gefühl im Finger.

Eine spätere psychiatrische Untersuchung ergab schließlich, dass die Frau zusätzlich zu ihrer Drogensucht an Schizophrenie erkrankt war. Laut Gutachter sei die Erkrankung mittlerweile so schwer, dass ohne eine spezielle Unterbringung und Behandlung weitere schwere Gewalttaten nicht ausgeschlossen werden könnten.

Die 30-Jährige wird nun wegen ihrer akuten Schizophrenie mit Impulskontrollstörung in einem forensisch-therapeutischen Zentrum untergebracht und aus dem regulären Strafvollzug verlegt.

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